Letzte Vorbereitungen

Bevor es nächste Woche mit den Erdarbeiten losgeht, konnten wir noch ein paar weitere Punkte auf der Checkliste erledigen:

  • Mitteilung Baubeginn an das Bauordnungsamt (inkl. amtlichem Nachweis der Einhaltung von erforderlichen Grenzabständen, Höhenlage des Gebäudes und die Grundrissfläche vom Vermesser) – muss eine Woche vor dem tatsächlichen Baubeginn erledigt sein.
  • Von Schwörer haben wir die bereits ausgefüllten Formulare für die Beantragung des Strom-Hausanschlusses bekommen – Unterschrift drunter, persönliche Daten ergänzt und ab dafür an die Stadtwerke.
  • Schwörer möchte außerdem für die Elektroplanung wissen, ob wir einen speziellen Wärmepumpentarif nutzen möchten (noch ein Formular).

Für einen WP-Spezialtarif der Stadtwerke Karlsruhe wird jedenfalls ein weiterer Stromzähler (und ein Tonfrequenz-Rundsteuerempfänger) benötigt und man muss in Kauf nehmen, dass dreimal pro Tag der Strom für die WP unterbrochen wird, je nach Tarif für insgesamt 3 bis 6 Stunden.

Letztes Jahr hatten wir schon eine Vorschau für unseren Energieausweis von Schwörer bekommen (KfW 70):

Der endgültige Wert düfte evtl. etwas besser ausfallen, da wir z.B. mehr Fensterfläche nach Süden haben, ein Dachfenster weggefallen ist und wir wahrscheinlich eine Perimeterdämmung mit einem höheren Wärmedurchlasswiderstand verbauen werden, als damals angenommen.

Excel sagt jedenfalls, dass bei unserem vorrausichtlichem Stromverbrauch der WP-Tarif praktisch gleich auf mit dem normalen Schwachlast-Tarif liegt. Hier fiel also die Wahl auf den Schwachlast-Tarif – ohne Unterbrechungen und ohne zweiten Zähler. Damit können wir auch Stromkosten sparen, wenn wir z.B. Spül-/Waschmaschine oder auch die Legionellenschaltung (Aufheizen der WP zur Desinfektion) in die Schwachlast-Zeit (21 bis 6 Uhr) legen.

Ansonsten sind wir weiterhin mit Ausmisten beschäftigt und nutzen gerade die Aktion bei ebay, kostenlos Artikel einstellen zu können. So kann man selbst Dinge wieder zu Geld machen, die wir beim Umzug wohl sonst spontan verschenkt oder weggeworfen hätten… die Baukasse freut sich jedenfalls 🙂

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Baustellengespräch

Am Dienstag hatten wir das Baustellengespräch zusammen mit unseren DHH-Nachbarn. Innerhalb von knapp 3h wurden alle technischen Details sowie der Zeitplan für alle Arbeiten als auch die Keller- und Hausstellung abgestimmt. Die Zusammenfassung davon bekommen wir demnächst von Schwörer als Protokoll zugeschickt.

Ende nächster Woche soll jedenfalls schon der Aushub und die Vorbereitung für die Bodenplatte / Fundament fertig sein. Der Mehrsparten-Hausanschluss (MSH) wird unter der Bodenplatte verlaufen. Die Woche darauf wird dann die Bodenplatte gegossen und anschließend kommt der Keller drauf.

Da das Abdichten des Kellers (Tricosal / Folie) nur bei trockenem Wetter stattfinden kann, hängt der Termin für die Hausaufstellung natürlich davon ab – im Moment sprechen wir von Anfang Mai.

Direkt nach der Abdichtung dürfen wir dann zusammen mit unseren Nachbarn die Perimeterdämmung anbringen – nur im erdberührten Bereich, also nur an der Keller-Rückwand und einer halben Seitenwand (DHH & Hanglage). Danach kommt dann wieder der Erdbauer zum Verfüllen und Verdichten und dann kann auch schon das Haus kommen.

In der Zwischenzeit setzt auch unser Erdbauer die beiden Schächte für Abwasser und Regenwasser und wir lassen von ihm auch gleich noch die Terasse aufschütten, verdichten und eine Seite vom Hang mit L-Steinen begrenzen. Dabei werden auch gleich noch Kunststoffrohre senkrecht im Bereich des Terrassendecks in Hauswandnähe eingebaut, die mit Beton gefüllt werden. So haben wir dann schon Fundementpunkte, die später die Pfosten für die Terrassenüberdachung tragen werden.

Voraussichtlich wird es auch deutlich weniger Aushub werden, als von Schwörer initial ausgeschrieben (Standardwerte für einen Keller, wir haben aber dank Hang natürlich weniger Aushub). Und von dem schon reduzierten Aushub muss dann auch noch weniger abgefahren und entsorgt werden, da wir doch einige m³ Erde für die Geländemodellierung auf dem Grundstück lagern werden. Also wieder ein paar Tausender gespart 🙂

Außerdem werden wir für unsere Lüftungsanlage doch keine Lichtschächte verwenden (getrennte Wandöffnungen für Zu- & Abluft), sondern einfach auch mit L-Steinen den Bereich aussparen – der Geländeverlauf liegt an der Stelle nur auf der ca. halben Kellerhöhe, da würde ein Lichtschacht auch nicht gerade so toll aussehen (noch ein Tausender).

Nach der Hausaufstellung kommen dann die Anschlüsse an die öffentlichen Kanäle/Leitungen dran (Schmutzwasser, Regenwasser, Frischwasser, Strom, Telekom).

Immerhin gibt’s auch wieder Einsparungen beim städtischen Tiefbauer, da wir auf die Zisterne verzichtet haben und somit deutlich weniger Erde für die Regenwasser-Leitungen bewegt werden muss (und noch ein/zwei Tausender).

Nur Einsparungen wären natürlich langweilig, darum kommen hier noch die (ungeplanten) Mehrkosten:

  • Wegen Tricosal-Folie unter der Bodenplatte muss eine zusätzliche Kies-Schicht eingebaut und verdichtet werden (10cm), damit die Folie nicht beschädigt wird
  • Mehrkosten für die Spezial-Rohre von den Revisionsschächten zum Kanal wegen dem geplanten Baum (damit keine Wurzeln die Rohre beschädigen/durchdringen können)

Wir warten jetzt noch auf das Angebot vom Erdbauer für das Einbringen von 4cm Estrich in allen Kellerräumen. Damit können wir bestimmt einen guten Teil der Einsparungen wieder loswerden…

Etwas nervös sind wir allerdings beim Thema Baustrom/Bauwasser geworden. Wir hatten Ende letzten Jahres bei Schwörer angefragt, ob wir hier schonmal etwas anstoßen sollen (insbesondere nach den Erfahrungen in der Nachbarschaft und anderen Baublogs in Karlsruhe), da hieß es aber ganz entspannt, das wäre kein Problem.

Als das Thema beim Baustellengespräch dann zur Sprache kam, war unser Bauleiter etwas überrascht, dass wir da noch keine Formulare von Schwörer zugeschickt bekommen haben, und auch der Erd- und Tiefbauer haben die Augenbrauen hochgezogen… natürlich liegt die Stromleitung auf der anderen Seite der Straße, d.h. es muss von den Stadtwerken ein Graben quer über die Straße hergestellt und wieder verfüllt/aslphaltiert werden. Den Baustromkasten inkl. Anschluss durch einen Elektriker regelt der Erdbauer für uns (Bestandteil der Ausschreibung von Schwörer).

Für den Aushub und den Keller ist der Baustrom zum Glück noch nicht nötigt, spätestens aber für den Hausaufbau muss Strom verfügbar sein… und für den Styroporschneider (Perimeterdämmung).

Auch gut: der Kran kann auf der provisorischen Straße stehen, d.h. es muss kein spezieller Kranplatz auf unserem Grundstück erstellt werden (wieder ein paar Tausender…). Dafür brauchen wir aber natürlich eine Straßensperre und einen Bauzaun – Kosten, die wir zum Glück mit unseren DHH-Nachbarn teilen können, da alles parallel geschieht.

Fliesen-Verlegeplan und Eigenleistungen

Da wir die Fliesen im Badezimmer komplett von Schwörer verlegen lassen, haben wir diese Woche den Verlegeplan bekommen und gleich mal in SketchUp nachgebaut.

Die Fliesen haben jeweils das Format 30x60cm, die Fugen am Boden werden anthrazit, an den Wänden weiß.

Diese Woche haben wir außerdem das Parkett bestellt: Eiche, leicht weiß geölt, Landhausdiele, 4-fach gefast.

Beim Parkett-Verlegemuster sind wir mittlerweile bei „wild“ angekommen, insbesondere da bei Landhausdielen pro Paket bis zu 3 der 8 Lagen aus Halblängen bestehen können und das bei z.B. Drittelversatz zu viel Verschnitt bedeuten könnte.

Für die Abtrennung Schlafzimmer und Garderobe werden wir das (recht neue) „Pocket Kit“ von Knauf benutzen – also eine 125er Leichtbauwand mit integrierter Schiebetür.

Beim Keller schwanke ich momentan zwischen Trocken-Estrich (Knauf Brio oder Brio EPS/WF) und normalem Zementglattstrich. Letzteres werden wir wohl in die Garage einbauen lassen und selbst versiegeln (2K, rutschhemmend).
Für die anderen Keller-Räume (Speisekammer, HWR, Technik, Werkstatt, Lager) wäre der Trocken-Estrich evtl. eine (günstigere?) Alternative. Zumal auf den Knauf Brio auch großformatige Fliesen mit Flexkleber verlegt werden können. Und da wir im Keller-Flur 60x60er Fliesen von Schwörer verlegen lassen (Atlas Concorde – EVOLVE), würde ich die gleiche Fliese gerne in den anderen Räumen selbst später mal nachrüsten.

Bei den Türen haben wir uns für die klassisch weiße Variante (lackiert, nicht CPL) mit Röhrenspan und Eckkante entschieden. Für das Arbeitszimmer brauchen wir allerdings ein Sondermaß (860x2260mm), und im Keller müssen wir sicherstellen, dass die Türen luftdicht schließen (da Flur beheizt und belüftet).

Dazu gibt’s z.B. von Athmer das „Wind-Ex“ (auf dem Türblatt) oder das „Schall-Ex“ (in dem Türblatt). Letzteres ist natürlich mit mehr Aufwand bei der Montage verbunden, muss doch eine recht tiefe Nut(20x30mm) in das Türblatt gefräst werden. Ich habe zwar schon eine Oberfräse und sogar den passenden Fräser, aber ohne Frästisch, nur mit einem (besser zwei) Parallelanschlägen und bei drei Türblättern… ich weiß nicht so recht 😉

Der Online-Shop deinetuer.de bietet jedenfalls neben Sondermaßen auch das SchallEx fertig montiert an. Mit 89€ Aufpreis aber nicht ganz günstig. Das Wind-Ex zum Aufkleben gibt’s online schon ab ca. 25 € pro Stück.

Zum Montieren der Türen/Zargen habe ich das Montageset PRO von Wolfcraft empfohlen bekommen. Für die Innentüren im EG/DG werde ich das wohl nicht benutzen können (da die „Mauer“öffnung bei Schwörer im Holz deutlich geringer ausfällt als in der DIN, dank hoher Fertigungsgenauigkeit wird die Zarge nur geklebt und eingeschoben). Im Keller haben die Beton-Wände aber die üblichen Öffnungsbreiten und die Türzargen müssen „normal“ geschäumt werden.

Den Rest der übrigen Zeit verbringen wir dann noch mit der Planung der Außenanlagen und gehen immer wieder durch Wohngebiete (vorzugsweise mit Hanglange) spazieren, um uns die Gärten anzuschauen (Aufschüttungen, Hangbefestigung, Terrassen, …)

Von Hornbach gibt’s ein neues, recht nützliches DIY Projekt & Video für den Bau einer Holzterrasse. Da wir inzwischen planen, die Terrasse über die gesamte Hausbreite zu machen (knapp 9m lang, 3m tief) ist mir eine „schwebende“ Konstruktion zu aufwändig. D.h. wir werden wohl den ganzen Bereich schon vom Erdbauer auf die richtige Höhe aufschütten und verdichten lassen und dann mit Terrassenplatten die Unterkonstruktion herstellen. Also im Grunde wie hier von Hornbach gezeigt.

Bei der Diele selbst sind wir immer noch bei geriffelter Thermo-Buche. Im Vergleich zu „normalem“ Holz relativ pflegeleicht und fühlt sich auch nach echtem Holz an, also nicht so künstlich, wie z.B. die WPC Dielen. Mit ca. 5€/lfm auch nicht besonders teuer. Die Befestigung der Dielen auf der Holz-Unterkonstruktion erfolgt dann mittels Klammern, also sind später keine Schrauben zu sehen.

Und jetzt noch der aktuelle Status:

Nachdem es letzte Woche nochmal eine Verzögerung bei der Kellerplanung/Konstruktion bei Schwörer gab, ist inzwischen alles auf Grün und es kann endlich mit dem Keller losgehen!

Die Finanzierungsbestätigung der Bank läßt (natürlich?) noch auf sich warten, stellt aber keinen Hinderungsgrund für die Erdarbeiten/Keller dar. Nur für die Materialbestellung sollte sie rechtzeitig vorliegen, also ca. 8 Wochen vor dem Liefertermin des Hauses.
Wir hoffen also mal schwer, dass sich die Sparkasse bald von der Grippewelle erholt hat und uns endlich eine Unterschrift unter die Bestätigung setzt… Wir hatten im Dezember letzten Jahres ja extra vorab prüfen und bestätigen lassen, dass das Formular von Schwörer für die Abtretung so von der Sparkasse akzeptierbar ist.

Außerdem: ziemlich genau zwei Jahre ist es jetzt her, dass wir uns in unser Grundstück/Neubaugebiet verschossen haben. Dabei ist dieses Panorama entstanden:

Warten auf die Bemusterung…

Nächste Woche ist es endlich soweit – wir freuen uns beide riesig auf die Bemusterung und fühlen uns wie kleine Kinder im Advent…!

Die Wartezeit haben wir uns mit der Planung aller möglichen Details verkürzt und haben viel Zeit mit der Lichtplanung verbracht. Inzwischen steht auch schon die Einkaufsliste für alle möglichen Möbel und Einrichtung, inkl. Bad und Gäste-WC.

Ein Detail im Haus, das gerne mal als „das machen wir dann bei der Bemusterung“ nach Hinten verschoben wird, ist die Treppe. Bei uns wird es eine Viertel-gewendelte Treppe. Damit man sich die vielen verschiedenen Konstruktionen besser vorstellen kann, haben wir – oh Wunder – mal wieder SketchUp angeworfen und ein paar Varianten konstruiert: verschiedene Geländer, mit oder ohne Handlauf, sichtbare vs. unsichtbare Treppenwange, verschiedene Wangen-Formen, halbhohe Brüstungswand vs. Glas, …

Treppe

Das nächste große Thema sind natürlich die Bodenbeläge. Während wir den Parkett selbst besorgen und verlegen werden, wollen wir die Fliesen über Schwörer beziehen. Bei der Vorbemusterung letztes Jahr haben wir auf Anhieb einige Fliesen gefunden, die uns gefallen haben und sogar schon im Standard von Schwörer angeboten werden.

Für den Parkettboden haben wir uns einige Muster besorgt und sind mittlerweile bei Eiche angekommen. Landhausdiele, weiß geölt, 4-fache Fase, mit Struktur. Ob lebhaft oder eher ruhig werden wir wohl spontan entscheiden. Warum geölt und mit Struktur? Sieht einfach besser aus und fühlt sich toll an (aktuell haben wir gewachst, das spiegelt zu sehr) und mit Hund sieht man die Kratzer auch nicht so schnell… Als wir die Muster zuhause hatten, mussten wir erstmal barfuß darüberlaufen 😉

Hier mal unsere Favoriten (auch zu sehen: die Thermo-Buche für die Terassendielen):

Parkett Muster lebhaft 2 Parkett Muster lebhaft

Lampen sind auch ein großes Thema die letzten Tage. Wir wollen – wenn möglich – komplett auf LED setzen. Dazu haben wir uns einige LED Leuchtmittel besorgt, um die Lichtwirkung und Ausleuchtung zu testen: LED Stripes in warm- und neutralweiß sowie verschiedene herkömmliche Birnen-Formen. Es ist echt erstaunlich, was mit wenigen Watt Leistung bei LEDs möglich ist.

Wie auch schon im Bauherrinnen-Blog geschrieben, haben wir mit Beton experimentiert und es sind ein paar wirklich schöne Lampen-Schirme dabei entstanden:

Betonlampe 2 Betonlampe 1

Bestückt man diese mit einer 5W LED (E14, 400 Lumen, 2900K), bekommt man ein wunderschönes warmes und doch recht helles Licht – perfekt z.B. für das Wohnzimmer.

Außerdem haben wir ein LED Panel in Eigenbau hergestellt – dazu habe ich einfach Alu-Profile auf Gehrung gesägt, fertig zugeschnittenes, opaques Acrylglas und gelochtes Alublech besorgt und mit doppelseitigem Klebe- und Isolierband die LED Stripes aufgeklebt. Das Acrylglas wird auch mit doppelseitigem Klebeband am unteren Rand angebracht, und die Aluplatte mit Schrauben mit den Profilen verbunden. Mittels starken Neodym-Magneten (mit Versenkung) wird die Lampe dann an der Decke befestigt. Trafo und Dimmer kommen in die Deckenabhängung. Dank sehr leistungsstarken LEDs kann man hier einen mittelgroßen Raum problemlos komplett ausleuchten (2.6m LED Stripe, 9.6W/m, ~2500 Lumen, neutralweiß):

LED Panel hell LED Panel 30er

Wir planen aktuell für die meisten Räume jeweils zwei separat schaltbare Beleuchtungen – das Hauptlicht und noch ein indirektes Stimmungs- oder Nachtlicht.
Letzteres hauptsächlich durch indirektes Licht / LED Stripes. Hat auch den Vorteil, dass man nachts nicht die volle Beleuchtung anmachen muss, wenn man sich im Haus bewegt. Die indirekte Beleuchtung wollen wir außerdem per Funk schalten/dimmen. Damit spart man sich nicht nur die fest installierten Schalter, sondern kann auch später noch die Schalter-Szenarien umprogrammieren. Ein Bus-System wäre natürlich noch flexibler, davon haben wir aus Kostengründen aber (erstmal) abgesehen. Wenn nach der „Pflicht“ in der Bemusterung noch Budget für die „Kür“ übrig ist, lassen wir evtl. ein paar Kabelkanäle extra legen, damit die Smarthome-Nachrüstung später nicht ganz so aufwändig wird.

Prinzipiell kann man bei der Beleuchtung viel Geld sparen, wenn man handwerklich nicht ganz ungeschickt ist. So planen wir auch, einen großen LED Bad-Spiegel selbst zu bauen – mit knapp 250 € Material-Einsatz bekommt man damit nicht nur einen Maßspiegel, sondern (IMHO) auch noch die bessere Beleuchtung.

Als wir in unserem Weihnachts-Urlaub eine Bäder-Ausstellung besucht hatten und über die astronomischen Preise für beleuchtete Spiegel als auch die Schränke/Konsolen gestaunt haben, kam der Gedanke auf: das können wir besser (und günstiger). Nach kurzer Recherche sind wir auf einen anderen Karlsruher Baublog aufmerksam geworden: die selbe Idee, und auch schon in die Tat umgesetzt: bw-baublog.de

Dort haben wir dann auch noch genau unsere geplanten Bad-Schränke gesehen: 2x Ikea Godmorgon (bei uns aber in Eiche weiß, 1m breit). Die Konsole planen wir aktuell aus Beton, mit Holz-Kern zwecks Gewichtsreduzierung.

Sobald wir also mit der Bemusterung durch sind, werden wir natürlich wieder berichten. Die nächsten Wochen steht jetzt Einiges auf dem Programm, z.B. hoffentlich bald das Baustellengespräch…

Nachtragsangebot

Anfang dieser Woche haben wir von Schwörer das Nachtragsangebot erhalten.

Darin wurden alle Änderungen in der Hausplanung aufgelistet und verrechnet, die sich zu unserem Originalvertrag inzwischen ergeben haben. Das sind bei uns im Wesentlichen der höherwertigere Keller/Ausbau, der Erker für die Küche und die Fenster. Alles in allem also keine Überraschungen – die wenigen Punkte, die nicht 100% verständlich/korrekt waren, konnten wir gleich mit unserem Bauberater klären.

Wer wie wir die Türen in Eigenleistung besorgen / einbauen möchte (außer die schwere Brandschutztür im Keller), der sollte berücksichtigen, dass die Einmessung der Lüftungsanlage nicht vor der Hausabnahme gemacht werden kann, sondern erst später/separat, nachdem alle Innentüren eingebaut sind. Damit fallen nochmal weitere Kosten an (300 €).

Nachtragsangebot

Alles in allem sind wir immer wieder positiv überrascht, wie professionell alles bei Schwörer abläuft. Egal, mit wem man bei Schwörer telefoniert, es wird immer alles getan, um die Fragen zu klären und das auch noch äußerst freundlich und kompetent. Egal ob Zentrale, Finanzierungsabteilung, Versicherungsservice, Planprüfung, Energieberechnung, Konstruktionsabteilung, Bemusterung, … großes Lob an dieser Stelle, das darf gerne so weiter gehen 🙂

Guten Rutsch!

Wir wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch in’s neue Jahr!

Die letzten Tage haben wir genutzt, um die ToDo-Liste für die Bemusterung abzuarbeiten, z.B. muss man die Wasserqualität und den Wasserdruck bei dem Versorger = Stadtwerke nachfragen.

Außerdem wird bei der Bemusterung auch alles rund um die Elektro-Planung, der Fliesen-Spiegel und alle Anschlüsse für die Küche festgelegt. Hier haben wir natürlich auch Vorarbeit geleistet. Gleiches gilt auch für den Ofen, das Rauchrohr und die Zuluft über die Kellerdecke.

Wenn nur nicht das „Problem“ mit der Auswahl wäre. Es gibt so viele schöne Parkett-Böden, Fliesen, … die ersten Muster für’s Parkett haben wir jetzt zuhause und spielen einige Varianten durch.

Es kann nicht oft genug wiederholt werden, wie hilfreich dabei SketchUp ist…

Kellerbemusterung

Das ging schnell! Kaum ist der Status für „Kellerbemusterung“ im Kundenportal auf „In Bearbeitung“ gesetzt worden, hatten wir auch schon das Protokoll im Briefkasten.

In der Kellerbemusterung – ähnlich zur späteren Hauptbemusterung – werden alle Unterschiede in der Konstruktion und Ausstattung zwischen Vertragsentwurf (März 2014) und der finalen Planung („Mehrfertigungen“, Oktober 2014) genau aufgelistet und müssen von den Bauherren per Unterschrift freigegeben werden, damit die Statik und Konstruktionspläne finalisiert werden können.

Der größte Posten ist bei uns die Kellerabdichtung (15 T€), da wir uns für einen Tricosal-Keller entschieden haben (entscheiden mussten). Die restlichen Punkte sind mehr oder weniger ein Nullsummen-Spiel: Gutschrift für die Verkleinerung des Kellers (Hausverschmälerung), dafür Mehrkosten für eine zusätzliche Wand und die Auskragung der Kellerdecke für den Erker. Außerdem andere Fenster, Lichtschächte, zusätzliche Wanddurchführungen für die Lüftung/Wärmepumpe, die Zuluft für den Ofen, andere Flächen für den Kellerausbau im Eingangsbereich, etc.

Der Aufpreis für das Garagentor inkl. Antrieb relativiert sich ein wenig, wenn man es in Eigenleistung machen möchte: der Aufpreis für das Tor enthält nämlich auch noch die Öffnung/Anforderung der entsprechende Kellerwand (ca. 700 €). Wir werden es aber wohl trotzdem in Eigenleistung machen.

Somit also keine größeren Überraschungen. Unterschrieben & gleich zur Post.

Durch diese Unterschrift sind wir wieder einen Schritt weitergekommen und werden hoffentlich bald einen Termin für die Hauptbemusterung vereinbaren können.