Rasenmäh-Roboter Gardena Sileno City

Leider ist mir beim letzten Mähen doch tatsächlich mein Einhell Akku-Rasenmäher* kaputt gegangen. Was ich aber auch irgendwie erwartet habe, da ich ihn die letzten 2 Jahre nicht gerade „sachgemäß“ mit Samthandschuhen angefasst habe, sondern auch die Wiese = Hoppelpiste hinter unserem Garten mitgemäht habe. Da kommt Plastik schnell an seine Grenzen.

Rasenmäher - Plastikteil zur Höhenverstellung der Hinterachse gebrochen

Das war jetzt aber auch wiederum die ideale Gelegenheit, um auf einen Mähroboter umzusteigen, da ein neuer Akku-Mäher mittlerweile kaum günstiger ist und ein Benziner für mich nicht in Frage kommt. Gesagt, getan, und direkt einen Gardena Sileno City* bestellt 😀

Die Installation ist wirklich kinderleicht und nach knapp 2h Kabel Verlegen, Einrichten der Mähzeiten und Laden des Akkus zieht er auch schon seine Runden durch den Garten. Zufälligerweise war auch schon eine freie Steckdose in der entsprechenden Ecke der Gartenhütte verfügbar. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt… 😉

Gardena Sileno Smart

Die Begrenzungs und Leitkabel habe ich einfach auf dem Rasen verlegt und mit den mitgelieferten Ankern eingeschlagen. Da ich den Rasen noch vorher auf 25mm geschnitten hatte, sollten die bald unsichtbar überwachsen sein. Den Roboter habe ich auf 40mm Schnitthöhe eingestellt. Da das Begrenzungs-Kabel nicht eingegraben ist, kann ich in den nächsten Tagen noch kleinere Korrekturen vornehmen, wenn nötig.

Das Niederspannungskabel zur Ladestation, das momentan noch lose auf dem Rasen liegt, muss ich aber noch vernünftig in den Rasen eingraben. Die Stelle erreicht der Mähroboter ja nicht (wie man sieht, ist der Streifen mit 40-50cm für den Roboter zu schmal zum Durchfahren.).

Der neue Gardena Sileno City ist jedenfalls sehr schön unauffällig leise und macht auch sonst einen guten Eindruck beim Mähen nach dem Zufallsprinzip. Mal schauen, was die Langzeiterfahrung so bringen wird.

Leider ist unsere Rasenform nicht ideal für den Einsatz eines Mähroboters, da z.B. unser Rasen-Korridor hinter der Gartenhütte zu schmal ist und wir an manchen Stellen nur eine Metallrasenkante als Beetbegrenzung haben. Dort kann der Roboter also nicht bis an den Rand mähen, da er diese nicht überfahren sollte (sonst könnten die Messer beschädigt werden oder er könnte im Rindenmulch dahinter stecken bleiben).

Außerdem sind unsere Granitsteine am Rand nicht sonderlich eben. Hier wäre eine Rasenmähkante aus flachen Steinen ideal. Da ich aber an den Stellen auch schon öfter mit dem Rasenkantentrimmer nachhelfen musste, stört mich das also nicht sonderlich.

Eventuell ersetze ich den schmalen Streifen Rasen hinter der Gartenhütte noch durch Granit-Splitt, aber das eilt zum Glück ja nicht.

Direkt nachdem ich den Roboter installiert hatte, ging’s dann aber an die Reperatur des alten Mähers, da ich ihn ja noch für die Wiese hinter unserem Grundstück benutzen will.

Ich hätte zwar noch wenige Wochen Garantie gehabt, aber da man dem Mäher deutlich ansieht, dass er recht hart rangenommen wurde, wollte ich mir den Aufwand mit Einschicken und dann eventuell eine Garantie-Absage/Reperatur-Rechnung ersparen.

Da ich noch Metallblech in der Stärke 1mm übrig hatte, habe ich daraus 5 gleich große Stücke geschnitten, die ich in den 5mm dicken Spalt zwischen den beiden gebrochenen Plastikschienen geschoben habe. Zuerst habe ich durch das Plastik gebohrt und dann im Bohrständer durch die einzelnen Bleche, so dass dann beide Seiten mit jeweils 2 Maschinen-Schrauben verbunden wurden. Dann noch den Überstand der Bleche nach dem Verschrauben grob abgeflext und mit der Feile entgratet. Eine (einfachere?) Alternative wäre das Fixieren der Achse gewesen, aber so habe ich noch eine funktionierende Schnitthöhen-Einstellung.

Das Ganze macht einen recht stabilen Eindruck und hat auch schon den ersten härteren Einsatz auf der Wiese überstanden. Mal schauen, wie lang das jetzt so halten wird…

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Gartenbewässerung mit Zisterne – Frühjahrsputz und Upgrade

Mit den steigenden Temperaturen und wenig Regen in den letzten Tagen war’s also wieder an der Zeit, die Gartenbewässerung aus dem Winterschlaf zu holen.

Bin das Risiko eingegangen, die Tauchdruckpumpe* nicht aus der Zisterne über den Winter zu holen, sondern musste nur die Hunter-Kreisregner (MP Rotator* in Hunter Pro Spray 04*) wieder einsetzen. Hier hatte ich 2/3 der Regner über den Winter entfernt und durch die normalen Aufsatzkappen ersetzt, damit sich das Restwasser beim Gefrieren ausdehnen kann, ohne Rohre/Regner zu beschädigen.

Nachdem der Rückbau der Regner geschafft war, ging’s an die Zisterne selbst, also Einlaufkorb/Sieb sauber machen. Sonst war die Zisterne erfreulich sauber, wenn man mal vom Pollenfilm oben auf dem Wasser absieht.

Nach der Sichtprobe habe ich also die Sicherung wieder eingeschalten und wollte die Tauchdruck-Pumpe wie gewohnt über Domoticz starten. Aber es passierte: nichts.

Also ran an die Fehlersuche. Zuerst habe ich die Stromversorgung über die Gartenhütte/Unterverteiler geprüft, aber hier funktioniert alles tadellos, also muss es wohl oder über an der Pumpe liegen. Hatte sie’s doch nicht über den Winter geschafft? Rechtzeitig nach den 2 Jahren Garantie?

Also nochmal alles stromlos gemacht und die Pumpe nach oben geholt und gewartet. Äußerlich alles super, also wieder rein in die Zisterne und nochmal probiert. Und dieses Mal gehen die Pumpe samt Sprenger an…? Aber dann habe ich mich erinnert, dass der Wasserstandschalter der Pumpe schon früher mal Probleme gemacht. Und tatsächlich, das war der Übeltäter.

Abhilfe schafft eine einfache Konstruktion = Hack aus einem alten Plastik-Pflanztopf, mit dem ich den Schwimmer der Pumpe jetzt dauerhaft nach oben gebunden habe. Da bei mir die Pumpe auch über meinen eigenen Wasserstandssensor mit Ultraschallmodul* automatisch abgeschalten wird, geht das in Ordnung:

Um die Pumpe auszubauen, musste ich diese (umständlich) abschrauben, da sie fest mit dem DN25-Hauptrohr zum Verteiler verbunden war. Dabei war das Rohr auch noch (leicht) abgeknickt und die Pumpe stand schräg in der Zisterne, was natürlich nicht ideal ist.

Also habe ich mir 2m von einen sehr stabilen 1″ Saugschlauch von Hornbach als Meterware besorgt und außerdem noch Schnellkupplungen* mit Schraubanschlüssen* und einen Y-Verteiler, damit ich endlich auch noch die Wasserstockdose im Zisternendeckel anschließen konnte. Bin begeistert, wie leicht sich die Schnellkupplungen verbinden und lösen lassen, und trotz dem hohen Druck der Pumpe absolut dicht sind. Zwischen Pumpe und Schlauch hängt außerdem noch ein Rückschlagventil*, damit das Wasser aus den Schläuchen nicht wieder zurück durch die Pumpe in die Zisterne läuft.

Außerdem steht die Pumpe jetzt schön senkrecht im Pumpensumpf der Zisterne und lässt sich in Zukunft ohne größeren Aufwand zur Wartung oder über den Winter ausbauen.

Die neue Installation mit Y-Verteilung hat jetzt neben den beiden Hauptfunktionen (Wasser aus der Zisterne entweder in die Bewässerung oder in die Wassersteckdose pumpen) auch noch ein nettes neues Feature: ich kann auch über die Wassersteckdose via Wasserhahn in die Gartenbewässerung einspeisen, ohne die Pumpe zu benutzen. Wenn also die Zisterne leer ist (was im Sommer oft vorkommt), muss ich das Wasser nicht erst in die Zisterne laufen lassen und dann per Pumpe in die Bewässerung speisen, sondern kann direkt bewässern. Der Wasserdruck/Menge aus der Steckdose ist natürlich geringer als von der Pumpe, aber die Überdeckung der Kreisregner reicht trotzdem.

Eventuell baue ich trotzdem noch eine (einfachere) Frischwassereinspeisung direkt in das Fallrohr neben dem Außenwasserhahn ein. Damit kann ich die Zisterne für den Sommerurlaub mit Frischwasser komplett füllen, um dann aus der Ferne bewässern zu können, Domoticz mit Raspberry Pi* sei dank 🙂

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Neue Beete angelegt mit automatischer Bewässerung (Raspberry Pi)

Was gibt es Besseres, als seinen Urlaub mit Gartenarbeit zu verbringen? Ok, ein paar Tage Erholung fernab der Heimat haben wir uns auch gegönnt…

In den übrigen Tagen sind wir aber ganz gut voran gekommen:

  • 2 neue Beete angelegt, dazu
  • knapp 40m Rasenkante aus Granit-Pflastersteinen in Beton auf Split verlegt,
  • den Rasen entsprechend 15cm tief abgestochen,
  • 50m Premium-Perlschlauch* in Schlangenlinien um die bestehenden und die
  • vielen neuen großen und kleinen Pflanzen eingegraben (Weigelie, Flieder, Ahorn, Felsenbirne, Eibisch, Sonnenhut, Fetthenne, …) und anschließend
  • alles mit einer guten Schicht Rindenmulch abgedeckt.

Von den Granit-Pflastersteinen (9x9x9cm) habe ich knapp 400 Stück in 4 Fuhren vom Hornbach mit dem Auto besorgt, zusammen mit GaLa-Beton und Pflastersplit. Wenn man die Steine dann 2-3 Tage vor dem Einbau in den Rasen an Ort und Stelle legt, muss man den Verlauf nicht mehr anzeichnen 😉

Zwei Rasensprenger* musste ich außerdem an die Rasenkante versetzen. Da war es nochmal Glück im Unglück, dass ich beim Graben der Pflanzlöcher mit dem Erdlochbohrer doch tatsächlich eine Wasserleitung beschädigt habe, aber das Stück musste ich wegen dem Versetzen der Sprenger sowieso ausbauen.

Hier ein paar Impressionen der Arbeiten und vom Ergebnis:

Zusätzlich dazu kam dann der Raspberry Pi* in der Gartenhütte zum Einsatz. Also wurde die Unterverteilung neben dem FI und den Sicherungen noch um einen 24VAC Trafo* und ein 5VDC Netzteil* für den Raspberry Pi ergänzt. Ja, richtig gelesen, die Hunter Magnetspulen-Ventile* wollen tatsächlich 24V Wechselspannung (wie man an den zwei roten Anschluskabeln auch sehen kann).

Tutorials für GPIO/Releais-Steuerung gibt’s zuhauf im Netz, den Teil spare ich mir hier. Bei konkreten Fragen dürft ihr euch natürlich melden 😉

Über ein 8er Relais-Modul* für 250V kann ich jetzt die Gartenbeleuchtung, die Pumpe als auch die 4 Hunter-Ventile für die Bewässerung steuern. Aktuell habe ich die Sachen noch fliegend im Verteilerkasten verdrahtet, habe aber schon mit Eagle eine I/O Platine samt Spannungsteiler / Pull-Ups entworfen, die ich dann in guter alter DIY Manier selbst ätzen und bestücken werde.

Dann kommt der Raspberry Pi samt Verkabelung und Platinen/Module in ein eigenes Gehäuse und neben der Relais-Steuerung gibt’s dann noch:

Über Domoticz und DynDNS (NoIP) kann ich jetzt von überall aus die Bewässerung steuern, den GPIO Status sehen und später dann auch die Sensoren (Füllstand, Temperatur, …) ablesen und loggen.

Und weil nach all den Aktionen noch Zeit übrig war, habe ich anschließend die Terasse und die Mülltonnenbox gekärchert und anschließend geölt. Für die Mülltonnenbox habe ich jetzt das gleiche Öl wie für die Gartenhütte verwendet und innen die Konstruktion mit Hilfe von zusätzlichen Querstreben noch ein bisschen verstärkt. Vorher war’s noch etwas wackelig, jetzt ist die Box sehr stabil.

Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr noch, unser Beton-Teil der Eingangsüberdachung mit Holz zu verkleiden – natürlich farblich passend zur Mülltonnenbox.

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Garten und kleines Rasenpflege HowTo

Exakt ein Jahr ist es her, als wir mit der Anlage des Gartens inkl. Rasen angefangen haben. Daher möchte ich euch mit dem 100. Post hier auf dem Blog mal ein kleines Update zeigen.

Da ich auch immer mal wieder per Mail angefragt wurde, wie ich den Rasen denn so pflege und welche Geräte ich empfehle, möchte ich euch hier auch mal meine Erfahrung und Tipps weitergeben.

Aber zuerst mal ein kleiner Vergleich von Juni 2016 zu Juni 2017:

Und jetzt zum Rasen: für mich hat sich die Kombination Akku-Rasenmäher, kabelgebundener Vertikutierer und Akku-Rasenkantentrimmer sehr bewährt.

Der Akku-Rasenmäher Einhell GE-CM 43 Li im Kit* hatte für mich damals das beste Preis/Leistungs-Verhältnis, speziell im Vergleich zu den Bosch-Akkumähern.

Mit den beiden Akkus à 4 Ah kann ich meine ~150m² Rasen ca. 3 bis 4 mal mähen, bevor ich die Akkus wieder mit den 2 Ladegeräten (sehr praktisch!) laden muss – je nach Schnitthöhe.

Und mit 43cm Breite und dem großen Fangkorb geht das Mähen sehr, sehr schnell. Kein störendes Kabel im Weg und die Akkus lassen sich vielseitig auch in der kompletten Einhell Geräteserie nutzen.

So habe ich mir auch für die Rasenkante den passenden Akku-Trimmer Einhell GE-CT 18 Li* besorgt und werde mir später für die Hecke wohl auch die passende Akku-Heckenschere Einhell GE-CH 1846 Li* gönnen.

Beim Vertikutierer bin ich dann auch bei Einhell geblieben und habe lange überlegt, ob es das Modell mit Akku oder der Kabelgebundene werden soll.

Habe mich letztendlich gegen das Akku-Modell entschieden, da:

  • der Stromverbrauch beim Vertikutieren sehr viel höher ist als beim Mähen, d.h. ich befürchtet habe, dass ich mit einer Akku-Ladung nicht die ganze Fläche auf einen Rutsch schaffe, und
  • ich direkt nach dem Vertikutieren bzw. Lüften dann mähen will, ich aber wohl dazwischen erst eine 4h-Zwangspause mit Laden hätte, und schließlich auch weil
  • ich vielleicht 4-5 mal pro Jahr den Vertikutierer benutze: Vertikutieren im Frühjahr und Herbst und dazwischen 2-3mal Lüften.

Habe die Entscheidung nicht bereut, zumal für den etwas günstigeren Preis gegenüber dem Akku-Modell auch noch das nötige Zubehör beim Einhell GE-SA 1435* dabei ist (Fangkorb und Lüfterwalze).

Direkt nach dem Vertikutieren/Lüften benutze ich den Akku-Mäher, um den „zerzausten“ Rasen wieder glatt zu bekommen und auch den rausgezogenen Rasenfilz komfortabel mit dem Rasenmäher aufzunehmen.

Als Schnitthöhe nehme ich die meiste Zeit 35mm, nur bei sehr heißen Temperaturen schneide ich den Rasen auf 45mm, dann trocknet er nicht so schnell aus.

Alle 6-8 Wochen bekommt der Rasen dann auch noch eine Portion Dünger, so 3kg von dem günstigen Hornbach Rasendünger. Anfangs hatte ich den teuren Langzeit-Dünger von Wolf* benutzt, konnte aber keinen wesentlichen Unterschied feststellen.

Den Dünger verteile ich mit Hilfe des elektrischen Wolf Handstreuers* schön gleichmäßig und auch sehr schnell. Den Streuer hatte ich auch schon zum Einsäen benutzt (Premium-Rasen Schatten & Sonne*).

Anschließend wird sehr ausgiebig bewässert (so 500l auf 150m²) bzw. ich bringe den Dünger kurz vor angekündigtem Regen aus.

Größere Unkräuter wie Löwenzahn habe ich mit einem Unkrautstecher* entfernt und die Löcher anschließend mit Rasenerde aufgefüllt und Turbo-Nachsaat von Wolf*reingestreut. So schließt sich das Loch sehr schnell mit Rasen. Wenn man das nicht tut, hat man nach ein paar Tagen wieder das nächste Unkraut an der gleichen Stelle, ich spreche aus Erfahrung 😉

Das alles hat sich bisher sehr bewährt und ich bin positiv überrascht, wie schön der Rasen nach einem Jahr aussieht. Und das, obwohl ich im ersten Jahr mehr Unkräuter als Rasen hatte.

Ich habe komplett auf jegliche Form von chemischer Unkrautbekämpfung verzichtet. Wenn man regelmäßig mäht, vertikutiert und düngt, verschwinden die allermeisten Unkräuter von selbst. Das Geld für Unkrautvernichter kann man sich also getrost sparen und schont dabei auch noch die Umwelt (Bienen, Bodenlebewesen, Insekten, …).

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Auf den Hund gekommen: Zaun und Hecke

Seit letzten Dezember hat unsere Alarmanlage ein Upgrade bekommen: eine total pfiffige und verspielte Labrador-Podenco-Mischlingshündin aus dem Tierschutz (www.hundepfoten-in-not.de).

Und damit wir sie bei den tollen Temperaturen der letzten Wochen entspannt in den Garten lassen können, war als erstes Outdoor-Projekt dieses Jahr der Zaun samt Hecke dran.

Der Zaun sollte maximal 120cm hoch und möglichst stabil aber trotzdem unauffällig und haltbar sein. Mit den Kriterien gibt es eigentlich kaum eine Alternative zum guten alten Doppelstab-Mattenzaun. Die nur feuerverzinkte Variante ist am Günstigsten, fällt bei Bepflanzung wegen hohem Kontrast aber zu stark auf. Das dafür ideale Grün gefällt uns aber auch nicht so gut, daher blieb nur Anthrazit übrig.

Die Recherche ergab, dass es zwei verschiedene Matten-Konstruktionen gibt: verschweißte, verzinkte Drähte mit Pulverbeschichtung oder verschweißte Drähte, die anschließend tauchbadverzinkt und dann pulverbeschichtet werden. Letztere sollen haltbarer sein, also haben wir diese Variante samt Pfosten, Tor und Zubehör bei mycamas online bestellt.

Davor hatten wir ein Höhenprofil von unseren Grundstücksgrenzen erstellt. Dazu haben wir eine Maurerschnur (stark) gespannt und mit der Schnurwasserwaage ins Wasser gesetzt. Anschließend haben wir von der Schnur Meter für Meter nach unten auf den Boden gemessen und dann mit Adobe Illustrator den Zaunverlauf modelliert. Nach 1-2h war dann auch schon die ideale Verteilung und Höhenverlauf der Matten gefunden und wir haben zusammen mit den Nachbarn das Material für 50m Zaun bestellt.

Zaunverlauf

Da auch noch die ideale Zeit für eine Heckenbepflanzung ist und es im Frühjahr günstige Wurzelware gibt, haben wir auch gleich noch 30 Heckenpflanzen (oval-blättriger Liguster, halb winterhart, 150cm mit jeweils 8 Trieben) online bei Terra Pflanzenhandel bestellt.

Der Liguster kam schon zwei Tage später im Paket bei uns zuhause an, gleichzeitig mit der Speditionslieferung für den Zaun. Eigentlich wollte ich zuerst den Zaun bauen und erst dann die Hecke angehen. Damit die Pflanzen/Wurzeln aber nicht austrocknen, habe ich sie doch vorgezogen und noch am gleichen Tag bei leichtem Regen eingepflanzt.

Der Regen während dem Einpflanzen war zwar für mich nicht das ideale Wetter, aber für die Pflanzen natürlich umso besser. Während die erste Charge Pflanzen in Eimern vorgewässert wurde, habe ich einen 10m langen Pflanzgraben (30cm breit, 40cm tief) entlang der Grundstücksgrenze (Maurerschnur) ausgehoben und schnell noch ein paar Sack Pflanzerde vom Hornbach besorgt.

Den Pflanzgraben habe ich dann im Drittelmix mit Pflanzerde, Humus vom Kompostplatz und mit Aushub gefüllt und mit der Gartenkralle* gut zerkleinert und vermischt.

Die Liguster-Pflanzen habe ich im Abstand von 30cm gesetzt, d.h. pro Pflanze den Abstand zum Vorgänger gemessen, von Hand ein Pflanzloch in die gelockerte Erde gegraben, die Pflanze eingesetzt, mit Erde aufgefüllt, kräftig am Stamm gerüttelt (um Hohlräume an den Wurzeln zu vermeiden) und die Erde um die Pflanze mit Gefühl angedrückt und anschließend vorsichtig mit den Füßen verdichtet.

Die Oberkante des Pflanzgraben habe ich ein bisschen tiefer als das umliegende Niveau gemacht, so kann man sich den Gießrand sparen. Anschließend wurde natürlich kräftig mit Zisternenwasser gegossen (eher geflutet), damit die Erde um die Wurzeln gut eingeschlämmt wird.

Einen Tag später habe ich dann einen kräftigen Rückschnitt auf ca. 80cm Höhe gemacht und auch die unteren Seitentriebe stark eingekürzt. Das tut im ersten Moment zwar weh, aber schon nach 2 Wochen sind die Pflanzen gut angewachsen und fangen an, kräftig Neutriebe und Blätter zu bilden.

Um später noch bequem zwischen der Gartenhütte und Hecke vorbeizukommen (Hütte hat ca. 1.3m Grenzabstand), habe ich die Heckenpflanzen mit einem Abstand von nur 30cm zum geplanten Zaunverlauf gesetzt. Ob das eine gute Idee war, wird sich in den kommenden Jahren dann zeigen. Der empfohlene Abstand ist eher 50cm aufwärts.

Beim Zaun sollte man mit dem Tor anfangen. Hier ist Präzision gefragt, entsprechend viel Zeit sollte man sich beim Ausrichten nehmen. Ich habe erst das Tor zusammengebaut und beide Torpfosten inkl. Tor gleichzeitig aufgestellt und ausgerichtet.

Dazu musste ich erst die Löcher für die Pfosten graben, was wegen der Schicht verdichtetem Betonrecycling um die Wasserschüttbausteine (schwarzwälder Granit) an der Stelle keine leichte Aufgabe war. Aber nach 2-3h war dann alles bereit für’s Betonieren. Gerade bei dem Pfosten, der das Tor trägt, sollte man nicht an Beton sparen.

Für’s Fixieren und Ausrichten ist die Kombination Holzlatten und Pfostenwasserwaage* eine sehr große Hilfe. Die Holzlatten werden zuerst durch die Matten über Kreuz geführt, dann in den Boden gedrückt und anschließend mit der Matte verkeilt. Bei mir ließen sich die Latten dank passender Breite perfekt mit der Matte verkeilen. Ansonsten kann man einfach mit Draht oder Kabelbindern nachhelfen.

Ein Tip für’s Tor: die Schrauben in der Mittelposition fixieren, so hat man zu beiden Seiten noch Spiel, um das Tor später für den Schließmechanismus noch anpassen zu können.

Und falls man das Tor so wie wir an einem leichten Gefälle montieren muss, unbedingt darauf achten, dass man es hoch genug setzt, um es später vollständig öffnen zu können.

Damit ich beim Zaunbau schnell vorankomme, habe ich mir den deutlich teureren Fix-GaLa-Beton gegönnt. Der ist nicht nur anmischfrei (d.h. man kann den Beton direkt im Erdloch mit Wasser anmachen), sondern fängt bereits nach 10min mit dem Abbinden an. Leicht belastbar ist er schon nach 1h, ausgehärtet nach einem Tag.

Die Pfostenlöcher sollten so tief sein, dass der Pfosten auf einer ca. 10cm starken Kiesschicht steht. Um den Pfosten herum sollten mindestens 15cm Beton sein, und die Beton-Höhe sollte mindestens 30cm betragen. Der Beton wird in 10cm Schichten in das Loch gefüllt, mit etwas Wasser begossen („erdfeucht“), mit der Kelle vermischt und mit einer Holzlatte verdichtet. Den Beton oben glattstreichen, bevor er mit dem Abbinden anfängt.

Für eine möglichst leichte Optik habe ich keinen speziellen Eckpfosten verwendet, sondern wollte die Matten biegen. Das ging erstaunlich unkompliziert: zuerst werden an der Biegestelle 3-4cm der zweite Drahtlage innen mit der Flex entfernt. Zum Biegen habe ich zwei Latten mit Zwingen verbunden und die Matte zu zweit gebogen. Dabei steht idealerweise einer auf der Matte, während der Zweite biegt.

Anschließend müssen natürlich die Schnitt- und Biegeflächen (der Lack platzt dort beim Biegen auf) mit Sprühlack wieder versiegelt werden.

Das Einhängen und Ausrichten der folgenden Matten samt Pfosten war dann ein Kinderspiel. Zuerst wird im richtigen Abstand (2.50m) das nächste Loch gegraben. Das geht extrem einfach und schnell mit einem (manuellen) Erdlochbohrer*.

Selbst durch extrem verdichteten Lehm geht der Bohrer wie durch Butter und man braucht keine 5min, um ein 60cm tiefes Loch zu graben. Habe das Loch aber noch mit einer kleinen Schaufel rechteckig ausgestochen und wiederum mit dem Erdlochbohrer die Erde nach oben transportiert.

Anschließend wird der Pfosten provisorisch mit der Matte verbunden und an dem vorigen Pfosten eingehängt. Dank sehr stabiler Fixierung der vorigen Matten mittels Holzlatten und der schnellen Abbindung des Fix-Betons muss man keine Zwangspausen einlegen. Am ersten Arbeitstag waren trotz Tor schon knapp 8m Zaun fertig. Am zweiten Tag kamen dann nochmal weitere 10m inkl. zweiter gebogenen Ecke dazu.

Für einen harmonischen Zaunverlauf am Hang (d.h. möglichst wenige und gleichmäßige Stufen) haben wir unten mit 1.20m Matten begonnen und sind dann in 1.00m Matten übergegangen.

Und damit der Rasen später einfach gemäht werden kann, sprich nicht in den Zaun wächst, habe ich auch hier wieder vorher 30cm breit den Rasen entfernt. Der Graben wird später mit Erde und anschließend mit Rindenmulch gefüllt und mit einer Metallrasenkante oder Rasenmähkante (Steine) zum Rasen hin begrenzt.

Nach insgesamt 3 Tagen waren wir dann mit dem Zaun soweit durch. Das Ergebnis gefällt uns sehr gut. Der Zaun ist unauffälliger geworden, als wir gedacht hatten.

Hier noch ein paar Impressionen vom Zaun und Garten, inkl. Blüte der Kupfer-Felsenbirne:

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DIY: Gartenhütte

Wie versprochen kommen hier noch ein paar Details und Impressionen unserer selbst geplanten und umgesetzten Gartenhütte.

Schon von Anfang an war bei uns gesetzt, dass wir eine kubische Hütte mit einer schönen Verschalung haben wollten, was die Auswahl in Baumärkten schnell erschöpft. Da wir vom Wohnzimmer und Terrasse aus direkt auf die Hütte schauen werden, war uns die Optik sehr wichtig.

Im Netz gibt es einige Anbieter von sehr schönen Hütten (selbst Schwörer bietet welche an), die aber mit oft deutlich mehr als 5.000€ jenseits unserer Budget-Vorstellung lagen.

Was liegt also näher, als das liebgewonnene SketchUp anzuwerfen und die Konstruktion selbst in die Hand zu nehmen?

Hier das Ergebnis:

konstruktion

Die einzigen Vorgaben waren max 12m³ umbauter Raum (aus dem Bebauungsplan), Kubus mit Flachdach, ein Fenster/Lichtband, eine Schiebetür, um den Raum optimal nutzen zu können, und eine geschlossene Rhombus-Schalung.

Als Grundmaße haben wir uns auf 2.7 * 2.0m und 2.2m Höhe festgelegt und dann ging’s nach ausgiebiger Material-Recherche an die detaillierte Planung.

Da das Flachdach später mit Kies aufgefüllt wird, habe ich mich für die Hauptkonstruktion für Vollholz in 80x80mm, und 60x80mm für die Zwischenträger entschieden.

Für eine optimale Hinterlüftung der geschlossenen Holz-Fassade (Nut-&Feder-Bretter von Ladenburger) habe ich noch 48x24mm Traglatten (imprägnierte Fichte) eingeplant.

Und damit ich die Innenwände gut nutzen und belasten kann (Regal, Haken, …) wird von innen noch mit OSB-Platten (15mm) beplankt.

Habe lange überlegt und auch experimentiert, wie ich das Flachdach mit nötigem Gefälle hinbekomme, damit ich über die tiefste Ecke via Dachgulli das Regenwasser in die Zisterne leiten kann und habe mich hier letztlich für 35 Auflagepunkte aus Terrassenpads entschieden. Zwischen der tiefsten und höchsten Ecke sind damit 50mm Höhenunterschied realisiert worden.

Das Fenster habe ich auch selbst gebaut. Dazu habe ich einfach Regalleisten (keilgezinkt, 44mm) mit einer 6mm breiten Nut innen versehen und eine Acryl-XT-Platte beim Baumarkt zuschneiden lassen. Wichtig hierbei ist, dass man etwas tiefer fräst also nötig, so kann das Ganze noch arbeiten, ohne dass zu viel Spannung entsteht (und sich das Acrylglas z.B. wölbt). Natürlich zur Abdichtung die Silikon-Fuge zwischen Holzrahmen und Acrylglas nicht vergessen.

Das Fundament für die Hütte hatte ich ja schon im Frühjahr zusammen mit den Hunter-Bewässerung angelegt. Da die Hütte die Verteilstation für Regenwasser, Strom, Pumpen- und Ventilsteuerung als auch Sensorik sein soll, habe ich entsprechend viele Kabel und Wasserleitungen durch oder unter die Mauersteine vom Fundament geführt. Zum Einsatz kamen 17.5er Betonschalungssteine:

Das Konstruktionsvollholz habe ich bei Hornbach bestellt. Damit die Lieferung günstig bleibt, habe ich die 5m Balken vorher noch halbieren lassen. Danke Hornbach 🙂

So sind in einem Nachmittag alle 4 Wände in der Garage entstanden. Die Holzbalken habe ich mit Stahlwinkeln stumpf verbunden.

Das Aufstellen der Wände ging ebenfalls sehr schnell. Um das Holz vom Beton zu entkoppeln, habe ich vorher noch Bitumenband* auf den Beton geklebt und darauf dann die Wände gestellt. Nach unten hin habe ich die Wände alle 60cm mit einer 10 x 140mm Holzschraube in Dübel (UX12) befestigt. Zusätzlich habe ich vorher noch eine Metall-Rasenkante um die Fundamentsteine gesetzt und mit Drainage-Kies (16-32) aufgefüllt.

Untereinander habe ich alle Wände mit jeweils 3 Maschinenschrauben und noch zusätzlich langen Spax-Schrauben verbunden und die Schraubköpfe samt Mutter via Förstner-Bohrer in die Balken versenkt und anschließend die Traglattung auf die Balken geschraubt:

Dann ging’s auch schon an die Verschalung mit den Nut-&Federbrettern. Um mir viel Zeit zu ersparen habe ich die vorgeölte Variante (mit schwarzer Kontrastfeder) bestellt. Nicht ganz billig, aber wenn ich denke, wie lange ich für das Ölen der Terrassen-Dielen gebraucht habe, relativiert sich der Preis sehr schnell wieder. Zusätzlich habe ich mir einen Eimer des gleichen Öls von Ladenburger besorgt, um damit die sichtbaren Bereiche der Unterkonstruktion zu ölen (z.B. die Ecken).

Die Verschalung habe ich on the fly und vor Ort mit der Kappsäge auf Gehrung gesägt und dann nochmals alle Schnittkanten mit dem Ladenburger Öl vor dem Einbau behandelt. So ging es recht langsam aber stetig Lage um Lage nach oben. Die Qualität der Bretter war leider nicht ganz so, wie ich es vom Preis her erwartet hätte (knapp 40€/m²), d.h. es war doch auch Ausschuss dabei und einzelne Bretter recht stark verzogen, so dass ich trotz eingerechnetem Puffer noch 2 Pakete à 6 Bretter nachbestellen musste.

Damit die Schrauben durch den Wettereinfluss nicht wegrosten, unbedingt Schrauben aus Edelstahl besorgen. Für die Verschalungs-Bretter habe zur Variante 4×40 von Spax* gegriffen, die haben außerdem im Vergleich zu anderen Marken oft den deutlich schmaleren Kopf, was das Risiko für Risse deutlich reduziert (Vorbohren ist aber natürlich trotzdem Pflicht). Beim Thema Eisenwaren kann ich nur empfehlen, sich mal online umzuschauen, hier sind die Preise meist deutlich unter denen vom Baumarkt, gerade bei Edelstahl.

Da sich während den Arbeiten am Verschalen viel Regen für die kommenden Tage angekündigt hat, wurde es dann etwas hektischer, da ich das Dach samt Folie vorher unbedingt fertig haben wollte.

Wie oben schon erwähnt habe ich das schiefe Flachdach aus 25er OSB3 Platten hergestellt, die auf insgesamt 7×5 Terrassenpad*-Türmchen in aufsteigender Höhe gelagert sind. Zur einfacheren Montage habe ich diese mit Kleber zusammen und auf das Holz geklebt und dann von oben mit 5x120er Spax durchgeschraubt.

Für die saubere Auflage der Ortgangbleche* habe ich bei der obersten Bretter-Reihe die Feder abgesägt und den Übergang von OSB3-Platten mit dem Brett eine Holzleiste mit Dreiecksprofil verlegt und anschließend die EPDM Dachfolie* mit Spezialkleber* vollflächig verlegt, die Ränder abgeschnitten und festgetackert.

Anschließend habe ich mit der Lochsäge ein 50er Loch für den Dachgulli* (DN50 Anschluss) in die tiefste Ecke gebohrt und den Dachgulli mit der Folie verklebt und an das Leerrohr in die Zisterne verbunden. Nach der Trocknungszeit habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mit der Gieskanne das Ganze zu testen. Die Dachschräge mit knapp 1.5% Gefälle funktioniert zum Glück. Also das Dach komplett mit Kies bedeckt (nicht nur zur Optik, ist gleichzeitig auch noch ein UV-Schutz für die Folie).

Für das Fenster habe ich dann noch eine Zarge auf Gehrung gebaut und unten eine Art Fensterbrett leicht schräg gestellt. Für den Kontrast habe ich Fenster-Rahmen und Zarge mit dem gleichen Öl behandelt, aber zweimal gestrichen, so dass es deutlich dunkler ist und stärker deckt.

Und mit allem knapp vor dem Regen fertig geworden 🙂

Da ich ja nochmal 2 Pakete Holz nachbestellen musste, konnte ich erst nach etwas Verzögerung die Schiebetür angehen. Habe dafür einen Rahmen inkl. Mittenverbinder aus 48x24er Latten gebaut, die ich zum Verbinden halb ausgeklinkt habe. Darauf kamen dann die gleichen Nut-&Federbretter.

Unten habe ich in den Rahmen eine Nut gefräst und mir einen ganz gewöhnlichen Schiebetür-Beschlag* besorgt. Vor dem Montieren der Schiebetür musste aber noch der Boden gebaut werden. Dazu habe ich 60x80er Balken (auch wieder auf Bitumen) quer verlegt. Als Auflieger hatte ich dazu 3 einzelne Mauersteine im Fundament in der richtigen Höhe und Abstand einbetoniert.

Wie beim Fenster auch habe ich noch eine Türzarge gebaut und schon mit einem Ikea-Griff von innen versehen, damit ich die Schiebetür mit dem größeren Ikea-Griff später mit einem Hangschloss sichern kann.

Für den Zugang zu den Ventilen, Kabeln und Filter habe ich im Boden eine Luke vorgesehen, die ich zwecks besserem Handling mit versenkbaren Bodenhebern* aus Edelstahl versehen habe.

Als Bodenbelag habe ich auch 25er OSB3 Platten verwendet und darauf einen 2mm starken PVC vollflächig verklebt.

Für die Trittstufe habe ich ein 1.5mm Stahlblech in Form gebogen (im Werktisch eingespannt und Holzbalken und Hammer rechtwinklig gebogen).

Und schon ist die Gartenhütte wetterfest und ich kann mir mit dem Innenausbau wie Wände, Regale und auch Strom Zeit lassen. Im Frühjahr hält dann wohl der Raspberry Pi Einzug, um die automatische Gartenbewässerung zu steuern.

Insgesamt gesehen war das Projekt nicht ganz günstig. Der mit Abstand größte Posten war das Fassaden-Holz mit knapp 1.500€. Der ganze andere Rest (Konstruktions-Vollholz, Fundament, Dach, alle Eisenwaren, …) kam dann auch nochmal auf etwa über 1.000€.

Nicht eingerechnet sind natürlich die vielen Stunden, die das Projekt verschlungen hat. Mir hat der Bau allerdings sehr viel Spaß gemacht und wir sind der Meinung, dass sich der Aufwand gelohnt hat… 🙂

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Endspurt Außenanlage

Etwa 2 Monate sind seit dem letzten Update vergangen und wir haben trotz Urlaub und einigen Dienstreisen viele Dinge erledigen können, die wir vor ein paar Monaten erst für nächstes Frühjahr angepeilt hatten.

So sieht jetzt nicht nur der Rasen schon sehr gut aus, sondern wir haben auch den Rest der Außenanlage fast fertig gestellt.

Neben dem Rohbau der Gartenhütte (dazu später in einem eigenen Artikel mehr) ist jetzt auch der Bereich vor und neben dem Haus fertig angelegt.

Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1.000 Worte:

Zuerst haben wir etwa 4 Tonnen Wasserschütt-Bausteine (Schwarzwälder Granit) in der Größe 30-50cm benutzt, um den Gartenweg grob einzufassen und das Gefälle neben dem Haus mit 3 Stufen zu entschärfen. Dazu mussten wir die extrem verdichtete Lehm/Kies-Mischung mit dem Pickel aufbrechen, Stein für Stein mit der Wasserwaage setzen und anschließend in Unkrautvlies gesetzt und die Steine der Treppenstufen mit Beton verstärkt.

Dann kam eine ca. 7-10cm starke Schicht aus Beton-Recycling als Untergrund für den Weg drauf und als Oberschicht dann etwa 5cm stark passenden Splitt vom Eingangsbereich unten über den Weg bis hoch vor die Terrasse (auch schwarzwälder Granit in 8-16mm) verteilt. Als Trittstufen vor der Terrasse haben wir flache Wasserbausteine benutzt und natürlich (fast) überall unter dem Splitt Unkrautvlies verlegt.