Rasenmäh-Roboter Gardena Sileno City

Leider ist mir beim letzten Mähen doch tatsächlich mein Einhell Akku-Rasenmäher* kaputt gegangen. Was ich aber auch irgendwie erwartet habe, da ich ihn die letzten 2 Jahre nicht gerade „sachgemäß“ mit Samthandschuhen angefasst habe, sondern auch die Wiese = Hoppelpiste hinter unserem Garten mitgemäht habe. Da kommt Plastik schnell an seine Grenzen.

Rasenmäher - Plastikteil zur Höhenverstellung der Hinterachse gebrochen

Das war jetzt aber auch wiederum die ideale Gelegenheit, um auf einen Mähroboter umzusteigen, da ein neuer Akku-Mäher mittlerweile kaum günstiger ist und ein Benziner für mich nicht in Frage kommt. Gesagt, getan, und direkt einen Gardena Sileno City* bestellt 😀

Die Installation ist wirklich kinderleicht und nach knapp 2h Kabel Verlegen, Einrichten der Mähzeiten und Laden des Akkus zieht er auch schon seine Runden durch den Garten. Zufälligerweise war auch schon eine freie Steckdose in der entsprechenden Ecke der Gartenhütte verfügbar. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt… 😉

Gardena Sileno Smart

Die Begrenzungs und Leitkabel habe ich einfach auf dem Rasen verlegt und mit den mitgelieferten Ankern eingeschlagen. Da ich den Rasen noch vorher auf 25mm geschnitten hatte, sollten die bald unsichtbar überwachsen sein. Den Roboter habe ich auf 40mm Schnitthöhe eingestellt. Da das Begrenzungs-Kabel nicht eingegraben ist, kann ich in den nächsten Tagen noch kleinere Korrekturen vornehmen, wenn nötig.

Das Niederspannungskabel zur Ladestation, das momentan noch lose auf dem Rasen liegt, muss ich aber noch vernünftig in den Rasen eingraben. Die Stelle erreicht der Mähroboter ja nicht (wie man sieht, ist der Streifen mit 40-50cm für den Roboter zu schmal zum Durchfahren.).

Der neue Gardena Sileno City ist jedenfalls sehr schön unauffällig leise und macht auch sonst einen guten Eindruck beim Mähen nach dem Zufallsprinzip. Mal schauen, was die Langzeiterfahrung so bringen wird.

Leider ist unsere Rasenform nicht ideal für den Einsatz eines Mähroboters, da z.B. unser Rasen-Korridor hinter der Gartenhütte zu schmal ist und wir an manchen Stellen nur eine Metallrasenkante als Beetbegrenzung haben. Dort kann der Roboter also nicht bis an den Rand mähen, da er diese nicht überfahren sollte (sonst könnten die Messer beschädigt werden oder er könnte im Rindenmulch dahinter stecken bleiben).

Außerdem sind unsere Granitsteine am Rand nicht sonderlich eben. Hier wäre eine Rasenmähkante aus flachen Steinen ideal. Da ich aber an den Stellen auch schon öfter mit dem Rasenkantentrimmer nachhelfen musste, stört mich das also nicht sonderlich.

Eventuell ersetze ich den schmalen Streifen Rasen hinter der Gartenhütte noch durch Granit-Splitt, aber das eilt zum Glück ja nicht.

Direkt nachdem ich den Roboter installiert hatte, ging’s dann aber an die Reperatur des alten Mähers, da ich ihn ja noch für die Wiese hinter unserem Grundstück benutzen will.

Ich hätte zwar noch wenige Wochen Garantie gehabt, aber da man dem Mäher deutlich ansieht, dass er recht hart rangenommen wurde, wollte ich mir den Aufwand mit Einschicken und dann eventuell eine Garantie-Absage/Reperatur-Rechnung ersparen.

Da ich noch Metallblech in der Stärke 1mm übrig hatte, habe ich daraus 5 gleich große Stücke geschnitten, die ich in den 5mm dicken Spalt zwischen den beiden gebrochenen Plastikschienen geschoben habe. Zuerst habe ich durch das Plastik gebohrt und dann im Bohrständer durch die einzelnen Bleche, so dass dann beide Seiten mit jeweils 2 Maschinen-Schrauben verbunden wurden. Dann noch den Überstand der Bleche nach dem Verschrauben grob abgeflext und mit der Feile entgratet. Eine (einfachere?) Alternative wäre das Fixieren der Achse gewesen, aber so habe ich noch eine funktionierende Schnitthöhen-Einstellung.

Das Ganze macht einen recht stabilen Eindruck und hat auch schon den ersten härteren Einsatz auf der Wiese überstanden. Mal schauen, wie lang das jetzt so halten wird…

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Gartenbewässerung mit Zisterne – Frühjahrsputz und Upgrade

Mit den steigenden Temperaturen und wenig Regen in den letzten Tagen war’s also wieder an der Zeit, die Gartenbewässerung aus dem Winterschlaf zu holen.

Bin das Risiko eingegangen, die Tauchdruckpumpe* nicht aus der Zisterne über den Winter zu holen, sondern musste nur die Hunter-Kreisregner (MP Rotator* in Hunter Pro Spray 04*) wieder einsetzen. Hier hatte ich 2/3 der Regner über den Winter entfernt und durch die normalen Aufsatzkappen ersetzt, damit sich das Restwasser beim Gefrieren ausdehnen kann, ohne Rohre/Regner zu beschädigen.

Nachdem der Rückbau der Regner geschafft war, ging’s an die Zisterne selbst, also Einlaufkorb/Sieb sauber machen. Sonst war die Zisterne erfreulich sauber, wenn man mal vom Pollenfilm oben auf dem Wasser absieht.

Nach der Sichtprobe habe ich also die Sicherung wieder eingeschalten und wollte die Tauchdruck-Pumpe wie gewohnt über Domoticz starten. Aber es passierte: nichts.

Also ran an die Fehlersuche. Zuerst habe ich die Stromversorgung über die Gartenhütte/Unterverteiler geprüft, aber hier funktioniert alles tadellos, also muss es wohl oder über an der Pumpe liegen. Hatte sie’s doch nicht über den Winter geschafft? Rechtzeitig nach den 2 Jahren Garantie?

Also nochmal alles stromlos gemacht und die Pumpe nach oben geholt und gewartet. Äußerlich alles super, also wieder rein in die Zisterne und nochmal probiert. Und dieses Mal gehen die Pumpe samt Sprenger an…? Aber dann habe ich mich erinnert, dass der Wasserstandschalter der Pumpe schon früher mal Probleme gemacht. Und tatsächlich, das war der Übeltäter.

Abhilfe schafft eine einfache Konstruktion = Hack aus einem alten Plastik-Pflanztopf, mit dem ich den Schwimmer der Pumpe jetzt dauerhaft nach oben gebunden habe. Da bei mir die Pumpe auch über meinen eigenen Wasserstandssensor mit Ultraschallmodul* automatisch abgeschalten wird, geht das in Ordnung:

Um die Pumpe auszubauen, musste ich diese (umständlich) abschrauben, da sie fest mit dem DN25-Hauptrohr zum Verteiler verbunden war. Dabei war das Rohr auch noch (leicht) abgeknickt und die Pumpe stand schräg in der Zisterne, was natürlich nicht ideal ist.

Also habe ich mir 2m von einen sehr stabilen 1″ Saugschlauch von Hornbach als Meterware besorgt und außerdem noch Schnellkupplungen* mit Schraubanschlüssen* und einen Y-Verteiler, damit ich endlich auch noch die Wasserstockdose im Zisternendeckel anschließen konnte. Bin begeistert, wie leicht sich die Schnellkupplungen verbinden und lösen lassen, und trotz dem hohen Druck der Pumpe absolut dicht sind. Zwischen Pumpe und Schlauch hängt außerdem noch ein Rückschlagventil*, damit das Wasser aus den Schläuchen nicht wieder zurück durch die Pumpe in die Zisterne läuft.

Außerdem steht die Pumpe jetzt schön senkrecht im Pumpensumpf der Zisterne und lässt sich in Zukunft ohne größeren Aufwand zur Wartung oder über den Winter ausbauen.

Die neue Installation mit Y-Verteilung hat jetzt neben den beiden Hauptfunktionen (Wasser aus der Zisterne entweder in die Bewässerung oder in die Wassersteckdose pumpen) auch noch ein nettes neues Feature: ich kann auch über die Wassersteckdose via Wasserhahn in die Gartenbewässerung einspeisen, ohne die Pumpe zu benutzen. Wenn also die Zisterne leer ist (was im Sommer oft vorkommt), muss ich das Wasser nicht erst in die Zisterne laufen lassen und dann per Pumpe in die Bewässerung speisen, sondern kann direkt bewässern. Der Wasserdruck/Menge aus der Steckdose ist natürlich geringer als von der Pumpe, aber die Überdeckung der Kreisregner reicht trotzdem.

Eventuell baue ich trotzdem noch eine (einfachere) Frischwassereinspeisung direkt in das Fallrohr neben dem Außenwasserhahn ein. Damit kann ich die Zisterne für den Sommerurlaub mit Frischwasser komplett füllen, um dann aus der Ferne bewässern zu können, Domoticz mit Raspberry Pi* sei dank 🙂

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