Neue Beete angelegt mit automatischer Bewässerung (Raspberry Pi)

Was gibt es Besseres, als seinen Urlaub mit Gartenarbeit zu verbringen? Ok, ein paar Tage Erholung fernab der Heimat haben wir uns auch gegönnt…

In den übrigen Tagen sind wir aber ganz gut voran gekommen:

  • 2 neue Beete angelegt, dazu
  • knapp 40m Rasenkante aus Granit-Pflastersteinen in Beton auf Split verlegt,
  • den Rasen entsprechend 15cm tief abgestochen,
  • 50m Premium-Perlschlauch* in Schlangenlinien um die bestehenden und die
  • vielen neuen großen und kleinen Pflanzen eingegraben (Weigelie, Flieder, Ahorn, Felsenbirne, Eibisch, Sonnenhut, Fetthenne, …) und anschließend
  • alles mit einer guten Schicht Rindenmulch abgedeckt.

Von den Granit-Pflastersteinen (9x9x9cm) habe ich knapp 400 Stück in 4 Fuhren vom Hornbach mit dem Auto besorgt, zusammen mit GaLa-Beton und Pflastersplit. Wenn man die Steine dann 2-3 Tage vor dem Einbau in den Rasen an Ort und Stelle legt, muss man den Verlauf nicht mehr anzeichnen 😉

Zwei Rasensprenger* musste ich außerdem an die Rasenkante versetzen. Da war es nochmal Glück im Unglück, dass ich beim Graben der Pflanzlöcher mit dem Erdlochbohrer doch tatsächlich eine Wasserleitung beschädigt habe, aber das Stück musste ich wegen dem Versetzen der Sprenger sowieso ausbauen.

Hier ein paar Impressionen der Arbeiten und vom Ergebnis:

Zusätzlich dazu kam dann der Raspberry Pi* in der Gartenhütte zum Einsatz. Also wurde die Unterverteilung neben dem FI und den Sicherungen noch um einen 24VAC Trafo* und ein 5VDC Netzteil* für den Raspberry Pi ergänzt. Ja, richtig gelesen, die Hunter Magnetspulen-Ventile* wollen tatsächlich 24V Wechselspannung (wie man an den zwei roten Anschluskabeln auch sehen kann).

Tutorials für GPIO/Releais-Steuerung gibt’s zuhauf im Netz, den Teil spare ich mir hier. Bei konkreten Fragen dürft ihr euch natürlich melden 😉

Über ein 8er Relais-Modul* für 250V kann ich jetzt die Gartenbeleuchtung, die Pumpe als auch die 4 Hunter-Ventile für die Bewässerung steuern. Aktuell habe ich die Sachen noch fliegend im Verteilerkasten verdrahtet, habe aber schon mit Eagle eine I/O Platine samt Spannungsteiler / Pull-Ups entworfen, die ich dann in guter alter DIY Manier selbst ätzen und bestücken werde.

Dann kommt der Raspberry Pi samt Verkabelung und Platinen/Module in ein eigenes Gehäuse und neben der Relais-Steuerung gibt’s dann noch:

Über Domoticz und DynDNS (NoIP) kann ich jetzt von überall aus die Bewässerung steuern, den GPIO Status sehen und später dann auch die Sensoren (Füllstand, Temperatur, …) ablesen und loggen.

Und weil nach all den Aktionen noch Zeit übrig war, habe ich anschließend die Terasse und die Mülltonnenbox gekärchert und anschließend geölt. Für die Mülltonnenbox habe ich jetzt das gleiche Öl wie für die Gartenhütte verwendet und innen die Konstruktion mit Hilfe von zusätzlichen Querstreben noch ein bisschen verstärkt. Vorher war’s noch etwas wackelig, jetzt ist die Box sehr stabil.

Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr noch, unser Beton-Teil der Eingangsüberdachung mit Holz zu verkleiden – natürlich farblich passend zur Mülltonnenbox.

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4 Gedanken zu “Neue Beete angelegt mit automatischer Bewässerung (Raspberry Pi)

  1. Hallo,
    verfolge schon eine Weile Eure Projekte – toll!
    Zu der Bewässerung: Müssen die Hunter-Ventile mit unterschiedlichen Impulsen (wie bspw. bei Gardena) angesteuert werden, um AUF/ZU zufahren oder eher nach dem Prinzip Strom AN=AUF / AUS=ZU?

    Danke!

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