Garten und kleines Rasenpflege HowTo

Exakt ein Jahr ist es her, als wir mit der Anlage des Gartens inkl. Rasen angefangen haben. Daher möchte ich euch mit dem 100. Post hier auf dem Blog mal ein kleines Update zeigen.

Da ich auch immer mal wieder per Mail angefragt wurde, wie ich den Rasen denn so pflege und welche Geräte ich empfehle, möchte ich euch hier auch mal meine Erfahrung und Tipps weitergeben.

Aber zuerst mal ein kleiner Vergleich von Juni 2016 zu Juni 2017:

Und jetzt zum Rasen: für mich hat sich die Kombination Akku-Rasenmäher, kabelgebundener Vertikutierer und Akku-Rasenkantentrimmer sehr bewährt.

Der Akku-Rasenmäher Einhell GE-CM 43 Li im Kit* hatte für mich damals das beste Preis/Leistungs-Verhältnis, speziell im Vergleich zu den Bosch-Akkumähern.

Mit den beiden Akkus à 4 Ah kann ich meine ~150m² Rasen ca. 3 bis 4 mal mähen, bevor ich die Akkus wieder mit den 2 Ladegeräten (sehr praktisch!) laden muss – je nach Schnitthöhe.

Und mit 43cm Breite und dem großen Fangkorb geht das Mähen sehr, sehr schnell. Kein störendes Kabel im Weg und die Akkus lassen sich vielseitig auch in der kompletten Einhell Geräteserie nutzen.

So habe ich mir auch für die Rasenkante den passenden Akku-Trimmer Einhell GE-CT 18 Li* besorgt und werde mir später für die Hecke wohl auch die passende Akku-Heckenschere Einhell GE-CH 1846 Li* gönnen.

Beim Vertikutierer bin ich dann auch bei Einhell geblieben und habe lange überlegt, ob es das Modell mit Akku oder der Kabelgebundene werden soll.

Habe mich letztendlich gegen das Akku-Modell entschieden, da:

  • der Stromverbrauch beim Vertikutieren sehr viel höher ist als beim Mähen, d.h. ich befürchtet habe, dass ich mit einer Akku-Ladung nicht die ganze Fläche auf einen Rutsch schaffe, und
  • ich direkt nach dem Vertikutieren bzw. Lüften dann mähen will, ich aber wohl dazwischen erst eine 4h-Zwangspause mit Laden hätte, und schließlich auch weil
  • ich vielleicht 4-5 mal pro Jahr den Vertikutierer benutze: Vertikutieren im Frühjahr und Herbst und dazwischen 2-3mal Lüften.

Habe die Entscheidung nicht bereut, zumal für den etwas günstigeren Preis gegenüber dem Akku-Modell auch noch das nötige Zubehör beim Einhell GE-SA 1435* dabei ist (Fangkorb und Lüfterwalze).

Direkt nach dem Vertikutieren/Lüften benutze ich den Akku-Mäher, um den „zerzausten“ Rasen wieder glatt zu bekommen und auch den rausgezogenen Rasenfilz komfortabel mit dem Rasenmäher aufzunehmen.

Als Schnitthöhe nehme ich die meiste Zeit 35mm, nur bei sehr heißen Temperaturen schneide ich den Rasen auf 45mm, dann trocknet er nicht so schnell aus.

Alle 6-8 Wochen bekommt der Rasen dann auch noch eine Portion Dünger, so 3kg von dem günstigen Hornbach Rasendünger. Anfangs hatte ich den teuren Langzeit-Dünger von Wolf* benutzt, konnte aber keinen wesentlichen Unterschied feststellen.

Den Dünger verteile ich mit Hilfe des elektrischen Wolf Handstreuers* schön gleichmäßig und auch sehr schnell. Den Streuer hatte ich auch schon zum Einsäen benutzt (Premium-Rasen Schatten & Sonne*).

Anschließend wird sehr ausgiebig bewässert (so 500l auf 150m²) bzw. ich bringe den Dünger kurz vor angekündigtem Regen aus.

Größere Unkräuter wie Löwenzahn habe ich mit einem Unkrautstecher* entfernt und die Löcher anschließend mit Rasenerde aufgefüllt und Turbo-Nachsaat von Wolf*reingestreut. So schließt sich das Loch sehr schnell mit Rasen. Wenn man das nicht tut, hat man nach ein paar Tagen wieder das nächste Unkraut an der gleichen Stelle, ich spreche aus Erfahrung 😉

Das alles hat sich bisher sehr bewährt und ich bin positiv überrascht, wie schön der Rasen nach einem Jahr aussieht. Und das, obwohl ich im ersten Jahr mehr Unkräuter als Rasen hatte.

Ich habe komplett auf jegliche Form von chemischer Unkrautbekämpfung verzichtet. Wenn man regelmäßig mäht, vertikutiert und düngt, verschwinden die allermeisten Unkräuter von selbst. Das Geld für Unkrautvernichter kann man sich also getrost sparen und schont dabei auch noch die Umwelt (Bienen, Bodenlebewesen, Insekten, …).

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