Keller und Garage

Nachdem die Kellerwände und Decken alle weiß gestrichen waren und die Garage dank Pflaster befahrbar wurde, habe ich das nächste größere Projekt in Angriff genommen: Fliesen.

Für die insgesamt knapp 40m² habe ich mir online recht günstig Feinstein-Bodenfliesen besorgt, welche die Anforderungen an einen Garagenboden erfüllen, d.h. befahrbar, rutschhemmend und pflegeleicht.

Da der Estrich in der Garage von Hand mit Gefälle eingebracht wurde, war er nicht 100%ig eben, weswegen ich mich für das Buttering-Floating-Verfahren entschieden und trotz der geringen Fliesen-Größe (30x30cm) mit 10er Zahnung gearbeitet habe.

Dank den guten Erfahrungen mit PCI habe ich auf teure Spezielkleber und Fugenmasse in der Garage verzichtet. Da das Fugenmaterial möglichst robust und Salzwasser-resistent sein sollte, habe ich hier das PCI Nanofug Premium verwendet (im Keller das „normale“ Nanofug). Den Kleber (PCI Nanoflott) kann ich auch sehr empfehlen. Fast kein Staub beim Anrühren und der Kleber läßt sich sehr gut und lange verarbeiten. Grundiert habe ich den Estrich davor zweimal mit PCI Gisogrund (50/50 mit Wasser verdünnt).

Da sich im Keller natürlich schon vieles angesammelt hat, musste ich abschnittsweise Fliesen und Verfugen.

Und da wir im Kellerflur eine andere Boden-Aufbauhöhe haben (11 vs. 15.5cm), habe ich die „Treppenstufe“ unter der Tür mit 3cm starken Steinplatten ausgeglichen und befliest. Die Steinplatten habe ich dazu auch mit Fliesenkleber auf dem Estrich befestigt (und natürlich die Dehnungsfuge übernommen).

Im Keller war der Estrich ziemlich eben (nur in den Ecken oder an den Rändern ist er leicht hochgestanden). Da die Belastung im Keller auch nicht so hoch ist, habe ich auf Buttering-Floating verzichtet und auch nur mit einer 6er Zahnung gearbeitet. Dabei braucht man auch natürlich spürbar weniger Kleber.

Da ich bis auf die Wochenenden meist nur am Feierabend daran arbeiten konnte, hat sich das natürlich einige Tage hingezogen…

Zum Glück ließen sich die Fliesen und Sockel aber problemlos mit dem Fliesenschneider zuschneiden. Die Flex musste ich nur ab und zu bei kleineren Ausklinkungen und bei den Treppenstufen einsetzen, so kommt man recht schnell und ohne größeren Dreck/Staub voran.

Eine Klebermenge von 3.5kg konnte ich so in 30-45min verarbeiten. Je nach Zahnung und Verlegeart sind das dann so 12-18 Fliesen (~1.5m²).

So ein Fliesenboden ist natürlich schon ein großer Unterschied zum nackten Beton. Im Keller fehlen aktuell nur noch wenige Meter Silikon, dann geht’s endlich ans Einrichten der Werkstatt / Werkbank.

Die Isolierung der Garage scheint jetzt auch richtig gut zu sein, da der Schall-Ex in der Tür als auch die Dichtung des Garagentors jetzt komplett schließt (d.h. es gibt keinen Spalt mehr zwischen geschlossener Tür/Tor und Fliese). Kommt man mit warmem Motor nach Hause, wird es schön warm in der Garage und die Wärme bleibt auch spürbar ein paar Stunden.

Wie man zudem auf dem zweiten Bild erkennen kann, ist die Tür/Zarge von Keller in den Technikraum leider etwas zu hoch. Da es aber sowieso schon eine Stufe runter in den Technikraum gibt (ca. 10cm), wollte ich diese nicht noch weiter erhöhen. Bin mir noch nicht sicher, wie ich das löse. Entweder die Zarge tatsächlich nochmal 3cm runter setzen (sofern möglich, ist eingeschäumt), oder die 3cm unter der Zarge noch mit Fliesen verblenden. Das wird aber recht aufwändig, da der Beton darunter alles andere als eben ist… vorerst bleibt es also erstmal so, stört im Moment nicht.

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