Kellerwände grundiert

Am Samstag wollten wir bereits die Kellerwände grundieren (HWR, Technik & Speisekammer), durch den Regen war aber zu viel Wasser über die Kellerdecke die Wände runter gelaufen, so dass wir die Aktion abbrechen mussten.

Dafür haben wir die Plastikfolie auf der Kellerdecke entfernt, da sich das meiste Wasser darunter gesammelt hat und dann durch die Styropor-Blöcke in der Decke (Beton-Aussparungen für spätere Installationsschächte/Leitungen) gelaufen ist.

Das hat sich gelohnt – da es recht windig war, war die Kellerdecke heute morgen trocken und auch die Wände nicht mehr so feucht.

Also schnell die Grundierung angerührt (Silikat-Grund, Silikat-Farbe und Wasser) und 3h später waren die Räume fertig grundiert. Durch die Mischung mit der Farbe hat die Grundierung schon recht gut gedeckt. Morgen wollen wir zumindest im Technik-Raum noch einen deckenden Anstrich machen. Wenn später die Installation von Schwörer gemacht wird, wäre das natürlich viel aufwändiger (wenn überhaupt sinnvoll möglich). So mussten wir nur im HWR die Hausanschlüsse vor dem Streichen abdecken – und wie man auf dem Bild erkennen kann, noch um die Deckenstützen herum streichen.

Toll, was ein bisschen Farbe an der Wand bewirken kann. Die Räume wirken jetzt deutlich heller und auch größer:

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10 Gedanken zu “Kellerwände grundiert

  1. Hallo Matthias
    Schöner Blog! Danke für die wertvollen Hinweise.
    Auch wir bauen mit Schwörer und stehen kurz vor der Hausmontage. Der Keller steht schon seit Anfangs Juli.
    Auch wenn wir in den letzten beiden Monaten eher trockenes Wetter hatten, gabs doch auch mal Perioden mit schweren Gewittern und ein paar Tage Regen. D.h. im Keller haben wir seit Wochen ca. 1-2 cm stehendes Wasser, das nicht abfliessen kann. (die untere Zementfuge ist sehr aufgeweicht und sieht nicht so toll aus.)
    Gut, ein Keller im Rohbau ist oft nass und dem Beton macht dies ja auch nichts aus. Was mich aber stört, ist der Zustand der Wände. Gerade im Technikraum würde ich auch gerne VOR der Hausmontage noch etwas grundieren, weil man später ja nicht mehr gut dazukommt.
    Mit Interesse habe ich gelesen, dass du es genau so gemacht hast. Hast du mir da noch einige Details? Hab sowas noch nie gemacht (bin handwerkerlich normal begabt).
    Zurzeit haben wir auf dem Kellerdach kein Wasser und die Wände innen sind auch trocken (vielleicht etwas feucht wegen dem nassen Boden). Könnte ich da einfach mit der Grundierung beginnen?
    Das Haus sollte übernächste Woche geliefert werden, d.h. wir hätten noch ein Wochenende dazwischen. Sollte man diese Grundierung so knapp wie möglich vor der Montage machen oder könnte ich jederzeit damit beginnen? (wie gesagt, sind eh nur noch ca. 1 1/2 Wochen bis zur Montage).
    Ich habe einfach Bedenken, dass es nach der Grundierung wieder anfängt zu regnen und dann möglicherweise Wasser an den Wänden runterläuft. Wäre das ein Problem? (nachdem die Grundierung/Farbe abgetrocknet ist)
    Hättest du mir evtl. eine Materialliste, was du für die Spachtelung und die Grundierung verwendet hast? (Unser Technikraum ist ca. 16 m2 gross).
    Besten Dank!
    Rick

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    • Hallo Rick,

      danke schön und gern geschehen 🙂
      Ich bin natürlich kein Fachmann, d.h. das Thema Zementfuge solltet ihr besser direkt mit eurem Bauleiter abklären.

      Prinzipiell sind wir sehr froh, vorher grundiert und gestrichen zu haben. Direkt nach der Hauslieferung geht das nicht mehr.
      Auch wenn die Installationen nicht gleich nach der Haus-Aufstellung gemacht werden, stand bei uns der Keller kompmlett mit Material voll.

      Wir hatten in der Kellerdecke mehrere Aussparungen (teilweise mit Styropor gefüllt). Hier lief relativ viel Wasser in den Keller.
      Die Stellen/Wände, die beim Streichen leicht feucht waren, sahen nachher ziemlich bescheiden aus. D.h. die Farbe hat nicht besonders gut gehalten.
      Das war bei uns zum Glück nur eine kleine Stelle, die jetzt noch frei steht.

      D.h. meiner Meinung nach funktioniert das Grundieren/Streichen bei feuchten Wänden eher nicht.
      Wenn eure Wände aber „handtrocken“ sind, würde ich es einfach mal ausprobieren. Je nach Wasserbeständigkeit der Farbe sollte ein bisschen Regen dann eigentlich kein Problem sein (nach dem Trocknen natürlich).

      Sollte sich Wasser am Boden sammeln, ist das auch nicht tragisch. Ihr müsst ja nicht komplett an den Boden streichen, da ja wahrscheinlich später noch ein Estrich eingebaut wird?
      Die Aufbauhöhe seht ihr im Keller-Grundriss, da sollte unter der Raumgröße z.B. „+0.04“ für 4cm Aufbauhöhe stehen (auch wegen den Türöffnungen).

      Zum Spachteln hatte ich Moltofill Tiefenfüller benutzt.
      Zum Grundieren Brillux Silikat-Grund 1803, und Streichen Brillux Silikat-Innenfarbe ELF 1806.

      Und nicht Vergessen: in den anderen Keller-Räumen gibt’s evtl. auch Einiges an Installationen, um die man nachher nur sehr schwierig/aufwändig streichen kann (Aufputz Steckdosen&Schalter, Sicherungskasten, Wasser-Leitungen, …). Wenn ihr nicht mehr wisst, wo alle Licht-Schalter sind, großzügig um die Türen herum streichen, das hat bei uns dann recht gut geklappt (wir konnten zeitlich nicht alles streichen).

      Viele Grüße aus Karlsruhe,
      Matthias

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  2. Hallo Matthias
    Das mit der Zementfuge werden wir dann besprechen, wenn das Haus montiert wurde und der Keller trockengelegt wurde. (Vorher macht es ja keinen Sinn, da ohne Haus weiterhin Wasser eindringen könnte.)
    Wir haben vielleicht noch Glück, weil unser Bautrupp das Haus eine Woche früher montiert, als ursprünglich geplant (wir haben eine terminliche Abhängigkeit beim Dach). D.h. das Haus wird montiert und dann ziehen die Leute wieder zur alten Baustelle ab. Abgesehen von der Flachdachabdichtungsfirma (extern, nicht Schwörer) wird die Woche nach Montage kein Arbeiter auf der Baustelle sein. Dies wäre natürlich eine super Gelegenheit, dass wir in dieser Zeit den Technikraum streichen, da ja dann kein Wasser mehr eindringen sollte.
    Ob die Bautruppe schon bei der Montage den Keller mit Material füllen und ob sie (hoffentlich) schon die Holzstützen entfernen, weiss ich noch nicht.
    Da wir die ganze Elektroinstallation (ausser Leerrohre bzw. Kabel) in EL machen, sind wir im Keller relativ frei, wann wir dies machen werden. Wird am Anfang wohl nur ein Grundlicht und provisorischer Schalter werden.
    Was sonst noch von Schwörer durch den Keller gezogen wird (und uns später beim Streichen stören könnte), werden wir noch klären. Wird vermutlich (ausser dem Technikraum) nicht viel sein. Und die Decke wird eh abgehängt, somit muss ich dort nichts streichen.
    Estrich wird auch in später in EL durchgeführt. Wir haben deshalb bei der Bodenplatte auf einen Überzug verzichtet. Ist im Moment also der rohe Betonboden der Bodenplatte. Einzig die Sache mit dem Estrich im Technikraum macht mir noch etwas Sorgen. Am liebsten würde ich jetzt schon einen einfachen Bodenbelag machen. Der Bauleiter meinte, dass die WP eh auf einen Sockel käme und man dann später ja den Boden noch machen könnte. Aber da stehen ja noch andere Geräte auf dem Boden (Komfortlüftung, Boiler, Wasserenthärter).

    Haftet Moltofill auch gut auf Beton? Du hast glaub in der Garage noch die Stösse und Fugen mit Fugenband verspachtelt. Hast du das auch im Keller gemacht? (Uns stören nämlich etwas die recht tiefen Fugen im Keller, auch wenn sie sauber verfugt sind.) Kann man dazu auch Moltofill nehmen oder was für eine Spachtelmasse hast du dafür verwendet?

    Danke und Gruss
    Rick

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    • Hallo again,

      bei uns wurde der komplette Keller mit Material vollgestellt. Kam alles zusammen mit den Wänden am ersten Tag (allerdings extra LKW von Schwörer). Die Wärmepumpe kam auch am ersten Tag (via Spedition).
      Die Ausschalung wurde bei uns vom Haus-Montagetrupp gemacht, bei unseren DHH-Nachbarn (auch Schwörer) hat das ein anderer Trupp noch vor Hausaufstellung erledigt. D.h. wir konnten nicht barrierefrei streichen 😉
      Prinzipiell musst Du halt mit Deinem Montageleiter absprechen, ob Du nach der Hausmontage ins Haus darfst und welche Eigenleistungen möglich sind.

      Bei uns ist bisher auch noch kein Estrich im Keller (außer Flur, denn der ist ausgebaut und beheizt). D.h. wir haben auch noch die Bodenplatte. Im Heizungsraum sind die Geräte (WP, Lüftung, Warmwasserspeicher) auf 4cm Beton-Sockel gestellt worden, d.h. da gießen wir den Estrich einfach drum herum. Der Rest der Installationen hängt an der Wand.

      Die Stöße&Fugen in Keller und Garage habe ich mit selbstklebendem Fugenband und normalem Spachtel (beides Knauf) gefüllt. Bisher hält alles noch 😉
      Edit: Wir haben allerdings einen Tricosal-Keller. Bin mir nicht sicher, ob das bei einem anderen Keller (Stichwort: Wasserdampf bzw. wasserdicht vs. wasserundurchlässig) so eine gute Idee ist…

      Viele Grüße,
      Matthias

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  3. Hmm…okay, scheint von Haus zu Haus offenbar anders gehandhabt. Werde mal versuchen, über den Bauleiter mehr zu erfahren. (Den Montageleiter sehe ich ja erst dann, wenn das Haus kommt. Und dann ist es evtl. zu spät, falls sie mir den Keller füllen.)
    Da wir ja die Elektrik in EL machen werden (zusammen mit einem lokalen Elektriker), müssen wir ja zwangsläufig Zugang zum Haus haben. Aber „offiziell“ darf das Schwörer ja aus haftungsgründen nicht kommunizieren.

    Ich denke, wir haben auch einen Tricosal-Keller. Ist zumindest ein wasserdichter Schwörer-Keller mit einer gelblichen Folie auf der Aussenseite. (Die Fugen wurden aussen zusätzlich von der Firma Sika abgedichtet.)

    Gruss, Rick

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    • Hallo Rick,

      der Montageleiter/Bauleiter entscheidet, ob er euch vor Hausübergabe den Schlüssel aushändigt 😉 Sollte das der Fall sein, müsst ihr davor ein entsprechendes Formular (Haftung etc.) unterschreiben.
      Solange es Baustrom gibt, muss der Strom-Ausbau in EL nicht zwangsläufig vor Hausübergabe gemacht werden, praktisch wär’s aber natürlich. Theoretisch kann Schwörer alle ihre Arbeiten abschließen, dann wird Hausübergabe gemacht, und fehlende/von EL abhängige Dinge werden später vom Kundendienst erledigt evtl. gegen Aufpreis). So läuft es z.B. auch bei uns bei der Lüftung. Die kann nämlich erst eingemessen werden, wenn alle Türen eingebaut wurden.

      Mit gelber Folie außen und Abdichtung durch Fa. Sika habt ihr definitiv einen Tricosal-Keller.

      Viele Grüße,
      Matthias

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  4. Hallo Matthias
    Ich sehe das relativ schwierig, den Strom-Ausbau nach der Hausübergabe zu machen, wenn man so „Extras“ wie Leckage-Band unter Duschwanne und Badewanne, kapazitive Schalter hinter den Badfliesen oder Magnetkontakte für WC-Deckel hinter den Vorwand (fragst jetzt sicher, wofür…:-) ) realisieren möchte.
    Zudem haben wir viele Deckenauslässe (Bewegungsmelder, Rauchmelder, Spots, Lautsprecher), welche zwar im Elektroplan eingezeichnet sind, aber die endgültige Position dann vor Ort noch bestimmt wird (bevor die Gipsplatten draufkommen).
    Aber ich sehe da jetzt kein Problem. Schwörer wusste von Anfang her, dass wir eine eher komplexe Elektroinstallation in EL machen werden und gehen (hoffentlich) davon aus, dass wir dies während und nicht nach dem Innenausbau machen werden.

    Bist du eigentlich zufrieden mit dem Verfugen und Streichen der Aussenfassade? (Gehe davon aus, dass ihr auch den Putz ab Werk gewählt habt)
    Habe da so gewisse Sorgen, dass man dies sehen kann. (Gibt ja negative Beispiele von anderen Blogs)

    Gruss, Rick

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    • Hallo Rick,

      klar, während dem Innenausbau ist deutlich einfacher. Ging mir ja nicht anders 😉
      Unsere Deckenspots konnte ich die Position vor Ort festlegen. Bei den Wänden ist das aber nicht so leicht möglich… eure Elektro-Installation hört sich aber in der Tat sehr aufwändig an, Respekt!

      Der Außenputz (Reibeputz, inkl. Fugen) sieht bei uns top aus. Habe mir alles im Detail angeschaut, bevor das Gerüst abgebaut wurde. Es gab lediglich eine 30x30cm große Blase, das wurde aber sauber repariert, d.h. sieht man nicht mehr.

      Viele Grüße,
      Matthias

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  5. Hallo Matthias
    Nachdem wir nun die Löcher und die Fugen verspachtelt haben, wagen wir uns morgen an die Grundierung (1:1:1) des Technikraums. Habe zwar keine Brillux-Farbe gefunden (bzw. wäre viel zu teuer gewesen), aber im Hornbach eine Silikat-Grundierung und Silikat-Farbe gekauft.
    Frage: Wie habt ihr das mit der Reinigung der Werkzeuge und Eimer gemacht? (Spachtelmasse und Farben)
    In unserem Fall haben wir im Technikraum zwar einen Wasseranschluss, aber wie und wo spült man nach der Arbeit seine Werkzeuge? Ich kann ja nicht draussen die Pinsel, Rollen etc. mit dem Wasserstrahl abspritzen. Das Abwasser würde ja einfach auf den (Erd/Kies)Boden laufen.
    Hab bis jetzt noch nie einen ganzen Raum ausgemalt und mich daher nie um die (umweltverträgliche) Reinigung und Entsorgung kümmern müssen. Silikat-Farbe ist doch giftig (bzw. leicht ätzend)? Und bei der Spachtelmasse weiss ich es nicht, vermutlich weniger…
    Gruss, Rick

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    • Hallo Rick,

      sooo teuer war die Brillux-Farbe eigentlich nicht – hatte sie online bestellt. Habe in der Vergangenheut keine so gute Erfahrung mit NoName-Farben gemacht (Deckkraft & angegebene Reichweite meist deutlich unter dem Werbeversprechen), hat sich eigentlich nie bezahlt gemacht.

      Flüssige Farbreste müssen als Schadstoff entsorgt werden. Durchgetrocknet kann man sie über den Restmüll (oder Baucontainer) entsorgen. Verdünner ist ebenfalls Sondermüll und darf auf keinen Fall in die Kanalysation.
      Kann nur empfehlen, hochwertige Pinsel und Rollen zu besorgen, die kann man sehr oft verwenden. Hatte immer nur wenig Farbe vom Farbeimer in den „Streich-Eimer“ umgeschüttet. Wenn man beim Streichen die Rolle schon sehr trocken/sauber bekommt und den Eimer sauber auskratzt, kann man bei normaler Farbe (Dispersion) den Rest mit (viel) Wasser und etwas Spüli/Seife auswaschen.

      Zum Streichen & co nehme ich meist Einmal-Handschuhe. Dann spart man sich das aufwändige Händewaschen und hat auch keine Probleme mit der Haut, sollte die Farbe leicht ätzend sein.

      Beim Tiefenfüller hatte ich ein fertig angemischtes Gebinde (Moltofill), da sind also keine Reste angefallen. Reste vom Spachtel habe ich über den Wertstoffhof als Bauabfall entsorgt. Genauso wie die anderen Abfälle (Fliesenkleber, Holz, …).

      Viele Grüße,
      Matthias

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