Montage Garagentor

Irgendwie hat es doch noch Freitag Spätmittag mit der Spedition geklappt, so dass unser Garegentor jetzt nach zwei Nachmittagen bzw. knapp 6-7h Einbauzeit fertig ist. Torzarge und Laufschienen haben wir zu zweit montiert, der Antrieb inkl. Schiene geht auch gut allein.

Bestellt hatte ich mir das Aktions-Paket EcoStar von Hörmann inkl. Liftronic 500 Antrieb. Das Sektionaltor mit M-Sicke und WoodGrain-Dekor ist im gleichen Grau-Ton wie unsere Fenster/Eingangstür.

Da mir allerdings beim SupraMatic die deutlich schnellere Öffnungs-Geschwindigkeitor und auch die BiSecur Handsender deutlich besser gefallen, war mir das den Aufpreis wert und ich habe den SupraMatic E mit K-Schiene (1-teilig, vormontiert) zusätzlich besorgt.

Wer also auf der Suche nach einem original verpackten Liftronic 500 inkl. Schiene und 3 Jahren Garantie ist, darf sich gerne melden Verkauft 🙂

Da wir noch Estrich/Zementglattstrich in die Garage einbauen werden (lassen), habe ich einfach zwei Steinplatten in der richtigen Stärke besorgt und unter die Zarge gelegt. Kleine Holzkeilen eignen sich super, um eventuelle Unebenheiten im Boden auszugleichen.

Der aufwändigste Part war bei uns jedenfalls die Montage der Tor-Zarge. Das Ausrichten und Fixieren ging relativ schnell und einfach, als Abenteuer hat sich aber die Armierung im Beton herausgestellt.

Trotz Boschhammer gab’s bei 2 von 10 Löchern kein Vorwärts mehr. Beim Versuch, an der Armierung mit einer Bohrmaschine irgendwie vorbeizukommen, haben wir 4 Metall-Bohrer rund geschliffen (große Bewunderung geht an die Geduld meines Bruders!). Zudem sind uns noch 2 Schraubköpfe trotz vorsichtigem Schrauben abgebrochen. Um die mussten wir uns also auch nochmal kümmern…

Nach knapp 2h Ausbohrversuchen haben wir also einfach die enstprechenden 4 Montage-Winkel 10cm versetzt und durch die Torzarge in die Wand gebohrt. Funktioniert tadellos. Die alten Löcher werden einfach zugespachtelt und überstrichen.

Viel Zeit haben wir uns dann beim Ausrichten der Laufschienen gelassen – das hat sich gelohnt. Alles perfekt im Wasser und absolut rechtwinklig. Hier gab’s zum Glück auch keine Probleme beim Bohren, alle 8 Löcher waren dann schnell gebohrt und alles hält bombenfest.

Das Einsetzen der 4 Tor-Elemente geht sehr einfach. Hier gibt’s allerdings viel zu Schrauben. Am besten einen Akkuschrauber inkl. Adapter für die benötigte 10er Nuss verwenden.

Da das EcoStar einen Z-Beschlag hat, laufen die Zugfedern in der Zarge. Die anzubringen war dank Helfer auch sehr schnell erledigt. Wir mussten nur einmal die Federspannung justieren, dann hat alles gepasst. Haben alles nach Anleitung gemacht und das Ergebnis ist ein pefekt laufendes Sektionaltor.

Den Antrieb+Schiene habe ich dann alleine in knapp über einer Stunde montiert. Torlauf und Geschwindigkeit des SupraMatic sind absolut klasse. Dank sanftem Anlauf und Abbremsen läuft das Tor fast geräuschlos. Kann diese Kombination also wärmstens empfehlen!

Insgesamt ist die Montage/Anleitung intuitiv und dank der guten Videos von Hörmann problemlos machbar. Einfach mal bei Youtube nach Hörmann und Montage suchen. Da gibt’s fast alle Varianten als Animation. Wer also keine Angst vor Wasserwage und Bohrhammer hat und einen gut sortierten Werkzeugkasten (zur Verfügung) hat, kann das zusammen mit einem Helfer gut an einem Tag bewerkstelligen.

Da bei uns (Schwörer Standard?) noch um die Wandöffnung für die Garage etwa 3cm starke Dämmung angebracht wird, ist die Öffnung knapp 7cm breiter als normal, also 2.57m statt 2.50. Daher sieht man aktuell die Zarge von außen noch.

Toll finde ich, dass das (graue) Tor von innen weiß ist. So ist die Garage geschlossen innen deutlich heller. Komisch finde ich allerdings, dass die Zarge vorne auch weiß ist. Wer also seine Garage von außen nicht dämmt und dessen Wandöffnung größer ist als die lichte Breite des Tores, der kann sich aus dem Zubehör eine Zargenverkleidung in der richtigen Farge besorgen. Auch toll: im Lieferumfang war eine Dose Lack in Torfarbe und ein Pinsel enthalten!

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Zwischenbericht nach einer Woche Aufbau

Die erste Woche nach der Hausmontage ist sehr viel passiert:

Am Dritten Montagetag wurden die Dachziegel zwar schon auf’s Dach gehoben (der Kran kommt ja schließlich weg) aber heute erst wurde das Dach (fast) komplett gedeckt. Die Ziegel (Craton Futura in weinrot engobiert) sehen – je nach Lichteinfall – auf dem Dach schon ziemlich anders aus und können doch recht stark spiegeln. Daran müssen wir uns erst noch gewöhnen…

Während das Haus inzwischen von außen schon fast fertig aussieht, läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Heute war schon der Elektriker da und es konnten einige Dinge spontan vor Ort geklärt werden. Unseren Bauleiter haben wir auch getroffen und haben noch ein paar Details wie Schlafgalerie, Treppengeländer und Treppenhauswände besprochen.

In der Woche haben wir außerdem den Großteil der Materialien für unsere Eigenleistungen bestellt: Parkett samt Trittschall-Dämmung, Sockelleisten, alle Innentüren und Zargen, … in ca. 4 Wochen wird wohl die Hausübergabe sein.

Das Garagentor sollte heute eigentlich auch schon von uns eingebaut werden, leider hat uns die Spedition ganz schön sitzen lassen: aus zwischen 10-14 Uhr wurde dann ein vielleicht Freitag Nachmittag. Hoffentlich wird das noch was, dann können wir das Tor entspannt am Wochenende einbauen.

Den (vorläufigen) Schlüssel zum Haus haben wir nach der Montage bekommen. So können wir uns am Wochenende immer alles in Ruhe anschauen.

In der Garage habe ich jetzt auch noch die Wände weiß grundiert und die Ecken/Stöße der Betonwände mit selbstklebendem Fugenband und Spachtel verschlossen und anschließend nochmal deckend gestrichen.

Sieht verspachtelt deutlich besser aus, als wenn man einfach direkt über die doch recht tiefen Acryl(?)-Fugen streicht.

Hausmontage – Tag 2

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Obergeschosses. Alle Wände und die Firstpfette wurden eingebaut, das Dach musste aber über Nacht noch offen bleiben. Zum Glück hatte es nur am Vormittag mal (ziemlich stark) geregnet, das stellt aber wohl kein größeres Problem dar, viel Feuchtigkeit kam dadurch nicht ins Haus. Bis das Dach zu ist, sollte es laut Wetterbericht keinen Regen mehr geben.

Außerdem wurden noch die Dachziegel geliefert und auf der Straße geparkt. Die Farbe der Ziegel passt auf jeden Fall sehr gut in die Nachbarschaft (weinrot engobiert), hier sind wir nach der Bemusterung noch von unserem ursprünglichen Plan (Standard-Rot) abgerückt und bereuen es auf keinen Fall. Eigentlich hätten wir ja gerne Flachziegel gehabt (noch mehr Aufpreis), aber irgendwo muss ja mal Schluss sein 😉

Hausmontage – Tag 1

Mit ein bisschen Verspätung kann ich nun über den ersten Tag der Hausmontage berichten.

Als wir zu 6:30 Uhr morgens auf der Baustelle ankamen, war unser Trupp samt LKW- und Kranfahrer schon schwer beschäftigt, alles für die Montage vorzubereiten:
Im Keller wurden die Stützbalken entfernt und kurze Zeit später hing auch schon die erste Außenwand am Kran. Am frühen Nachmittag waren alle EG Außen- und Innenwände gestellt, und gegen Abend dann beide Treppen sowie alle EG-Deckenelemente eingebaut.

Ein absolut spannendes Erlebnis! Und auch wir können bestätigen: es ist unglaublich, wie professionell die Montage läuft, wie ein Uhrwerk. Hut ab vor der Leistung! Unserem Truppführer mangelt es auch nicht an Erfahrung: knapp 300 Häuser hat er schon gestellt (seit den frühen 1980-ern).

(Fast) alles ist genau so, wie wir es uns vorgestellt haben. Speziell die großen Fenster im Arbeitszimmer und der Ausblick sind klasse. Das Raumgefühl zum ersten Mal in echt zu erleben ist etwas ganz Besonderes – auch wenn jetzt natürlich viel Arbeitsmaterial und Werkzeuge in den Räumen stehen.

Bisher sind uns nur zwei Dinge aufgefallen, die von der Planung/Bemusterung abweichen: Die Oberseite der Treppenwange ist nicht wie bemustert komplett gerade, sondern geschwungen. Außerdem ist eine Tür-Öffnung nicht passend für unser Sondermaß (2.26m Höhe), sondern nur für 2.11m. Mal schauen, ob sich das noch nachträglich korrigieren läßt oder sich eine altertnative Lösung findet…

Da am ersten Tag das Haus noch nicht „zu“ war (also Eingangstür, Garage und Kellerfenster) sind wir sehr froh darüber, dass einer der Monteure auf der Baustelle übernachtet hat 🙂

Fortsetzung folgt…

Gerüst ist da – Keller gestrichen

Heute war mit Keller streichen die letzte Aktion vor der Hausmontage fällig. Am Bauplatz angekommen, stand auch schon das Gerüst bereit.

Der zweite Anstrich hat perfekt gedeckt, wir müssen höchstens nochmal über die Ecken/Fugen drübergehen. Die Farbe hat jedenfalls genau gereicht, jetzt darf erstmal Schwörer ran und alle Installationen aufputz machen (Rohrleitungen, Elektro, Lüftung, …). Hoffentlich sehen die Wände danach nicht allzu schlimm aus…

Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf die Montage…!
Wir werden berichten 😉

Kellerwände grundiert

Am Samstag wollten wir bereits die Kellerwände grundieren (HWR, Technik & Speisekammer), durch den Regen war aber zu viel Wasser über die Kellerdecke die Wände runter gelaufen, so dass wir die Aktion abbrechen mussten.

Dafür haben wir die Plastikfolie auf der Kellerdecke entfernt, da sich das meiste Wasser darunter gesammelt hat und dann durch die Styropor-Blöcke in der Decke (Beton-Aussparungen für spätere Installationsschächte/Leitungen) gelaufen ist.

Das hat sich gelohnt – da es recht windig war, war die Kellerdecke heute morgen trocken und auch die Wände nicht mehr so feucht.

Also schnell die Grundierung angerührt (Silikat-Grund, Silikat-Farbe und Wasser) und 3h später waren die Räume fertig grundiert. Durch die Mischung mit der Farbe hat die Grundierung schon recht gut gedeckt. Morgen wollen wir zumindest im Technik-Raum noch einen deckenden Anstrich machen. Wenn später die Installation von Schwörer gemacht wird, wäre das natürlich viel aufwändiger (wenn überhaupt sinnvoll möglich). So mussten wir nur im HWR die Hausanschlüsse vor dem Streichen abdecken – und wie man auf dem Bild erkennen kann, noch um die Deckenstützen herum streichen.

Toll, was ein bisschen Farbe an der Wand bewirken kann. Die Räume wirken jetzt deutlich heller und auch größer:

Betonwände verspachteln

Als Vorbereitung für das Streichen des Kellers haben wir inzwischen die Tellerdübel (?) aus Kunststoff aus den Betonwände entfernt, und alle Löcher sowie noch ein paar andere Dübellöcher und abgeplatzte Stellen verspachtelt und verschliffen.

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die gespachtelten Stellen muss man jetzt regelrecht suchen, wenn man nicht mehr genau weiß, wo sie waren.

Die Plastik-Teile bekommt man jedenfalls recht leicht raus. Mit dem Hammer wurde erst der Betonrand ein bisschen abgeklopft und dann einfach mit dem Schraubenzieher unter die Kappe und rausgehebelt. Den Beton haben wir mit dem Hammer ein bisschen angeraut, mit einem Wassersprüher angefeuchtet und dann den Tiefenfüller grob reingespachtelt. Zum Glattziehen hat sich ein breiter Japanspachtel sehr bewährt.

Am nächsten Tag haben wir dann mit einem leicht angefeuchteten, feinen Schleifblock den trockenen Spachtel beigeschliffen.

Bereits am Mittwoch hatte unser Erdbauer außerdem noch einen Baustromkasten geliefert und dieser wurde direkt an dem Hausanschluss (innen) angeschlossen. Das Schreiben von SchwörerHaus mit den Details zur Hausmontage hatten wir heute im Briefkasten. Schon um 6:30 Uhr geht dann die Montage los, sofern das Wetter nächste Woche mitmacht.