Verfüllen, Revisionsschächte & Kanal-Anschluss

Es geht wieder mit Riesenschritten vorwärts. Schon am Montag morgen war unser Erdbauer vor Ort und hat mit dem Aushub für die Revisionsschächte (Schmutz- und Regenwasser) in der Garageneinfahrt begonnen. Am Nachmittag hatten wir dann einen Termin, um das Verfüllen zu besprechen (Material und Geländeverlauf) und heute wurde dann auch schon alles umgesetzt: die Revisions-Schächte wurden gesetzt, alle Abwasser-Leitungen verlegt, die Regenfallrohre installiert und angeschlossen, über die Perimeterdämmung wurde Noppenfolie (3-lagig) eingebracht und dann schichtweise verfüllt und verdichtet. Erst Beton-Recycling, dann Erde/Schotter-Mix.

Zu unserer (positiven) Überraschung wurde heute auch schon der Kanal-Anschluss angefangen, d.h. die Straße geöffnet und ein 4m tiefer Schacht ausgehoben. So kann der Tiefbauer den Kanal-Anschluss an die Revisions-Schächte machen, ohne nochmals neu aufgraben zu müssen. Die Abnahme kann dann auch gleich noch gemacht werden.

Zwischenzeitlich haben wir auch immer wieder Mails von unserem Bauleiter bekommen (Restarbeiten-Protokoll, Termine, Anleitungen, Details zu den verschiedenen Varianten für den Anschluss der Terrasse am Haus, …).
Die Rechnung für den Keller kam wie angekündigt auch letzte Woche, so dass wir – mit genügend Vorlaufzeit – alles mit der Bank klären und die Überweisung freigeben konnten. 7 Tage Zahlungsziel sind hier ganz schön knapp, haben es aber gerade noch rechtzeitig hinbekommen.

Im Moment liegen wir also sehr gut im Zeitplan. Nächste Woche sind die Hausanschlüsse (Stadtwerke) geplant, danach kann dann unser Erdbauer den Baustromkasten im Haus anschließen, und dann wären auch schon die Lieferbedingungen für’s Haus erfüllt…

 

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Perimeterdämmung

Nachdem Firma Tricosal die Abdichtung der Wände und Bodenplatte fertiggestellt hatte, gab es noch etwas Verwirrung wegen der Abdichtung unserer Lichtschächte:

Für die Wärmepumpe haben wir zwei ca. 80x80cm große Wandöffnungen im Technikraum, vor einem sitzt ein Lichtschacht (135cm breit). Dieser Lichtschacht wird direkt auf die Kellerwand montiert und sollte von Fa. Tricosal abgedichtet werden. Da er nicht ganz festgezogen war und noch zwei Aufsätze abmontiert werden mussten, musste spontan unser Erdbauer anrücken und ihn fest an der Wand montieren, damit die Jungs von Tricosal nicht nochmal extra dafür anrücken musste. Vielen Dank an unserern Erdbauer für den spontanen Einsatz!

Hinter dem zweiten Lichtschacht an der Keller-Rückseite befindet sich ein druckwasserdichtes Fenster, daher kann der (etwas kleinere) Lichtschacht auf die Perimeterdämmung montiert werden (dafür gibt’s spezielle Montage-Kits in der Dicke der Dämmung).

Nachdem also die Abdichtung am Freitag fertig geworden ist, konnten wir planmäßig am Samstag zusammen mit unseren Nachbarn und zum Glück zwei sehr tüchtigen Helfern die Perimeterdämmung angehen.

Das Material für unsere beiden Keller haben wir online via bausep.de bezogen (sehr empfehlenswert) und auch einen kleinen Bonus bekommen, dass wir hier darüber berichten und verlinken 🙂

Neben der Wand selbst sollte auch der Überstand der Bodenplatte gedämmt werden. Dazu haben wir eine zweite Lage Dämmplatten mit 10 cm Überlappung angeklebt:

Der erste Eimer Kleber wurde angerührt und anschließend mit 3l Wasser verdünnt. So konnten wir dann mit Farbwalzen die erste Kleber-Grundierung auf die Kellerwände auftragen.

Nach ca. 1h Trocknungszeit haben wir mit dem Kleben der Platten angefangen.

Da wir den Lastfall rückstauendes Sickerwasser haben, mussten wir die Platten vollflächig verkleben und die Fugen mit Kleber verschließen (damit kein Wasser hinter die Platten laufen kann).

Gut, dass wir beim Kleben mindestens zu dritt waren, so konnten wir sehr effizient arbeiten: eine Person hat mit Kelle Kleber für eine Plattenhöhe auf die Kellerwand aufgezogen, eine Person kämmt mit der Zahnkelle (10x10mm) durch und schmierte Kleber auf die Unterseite/Seite der letzen Platte und die dritte Person sorgte für Plattennachschub und schob die Platten bündig ein und drückte sie fest. Mit der Wasserwaage immer mal wieder kontrollieren kann natürlich auch nicht schaden. Der Rest war mit Kleber anrühren, dem Zuschneiden der Platten und Verspachteln der Fugen beschäftigt. Zum Schneiden haben wir meistens ein heißes Messer benutzt, die Japansäge funktioniert aber auch sehr gut (gibt nur mehr Brösel).

Der Wetterbericht sah für Samstag nicht allzu gut aus, also haben wir schon am morgen die Folie der Kellerdecke über den Arbeitsraum gezogen. Als dann am späten Nachmittag der Regen losging, hat sich die Lösung sehr bewährt.

Leider sind wir nicht ganz fertig geworden, so gab’s also noch eine Frühschicht am Sonntag, bis alle Platten angeklebt waren. Verhältnismäßig lange haben wir für die Dämmung vor der Bodenplatte als auch für das Einpassen der Platten um den Lichtschacht gebraucht. Als schwierig haben sich auch die Unebenheiten herausgestellt, hier haben wir mit viel Kleber arbeiten müssen, um diese ausgleichen zu können. Das gleiche galt auch für die weitere Reihe Dämmplatten vor der Bodenplatte. Der Überstand war meist etwas mehr als 8cm breit.

Die Perimeterdämmung mussten wir übrigens nur im erdberührten Bereich anbringen. Den sichtbaren Bereich lassen wir nach Hausaufstellung vom Fachmann dämmen und auch gleich verputzen (Sockeldämmung).

Hier noch ein paar Bilder von unserem ersten größeren Eigenleistungs-Projekt:

Tricosal-Abdichtung

Heute war wieder Firma Tricosal auf der Baustelle und hat angefangen, die Fugen und Bohrlöcher (Ankerbolzen) abzudichten. Ein paar Ankerbolzen hat unser Bautrupp vergessen, die mussten vorher natürlich noch entfernt werden (mit roher Gewalt). Damit die Fenster noch abgedichtet werden können, muss wohl noch das Holz/Betonschalung aus den Fenster- und Türöffnungen entfernt werden. D.h. morgen geht’s weiter und es wird hoffentlich alles fertig, bevor der Regen kommt…

Kellermontage – Tag 3

Heute morgen ist nochmal die Betonpumpe angerückt und es wurden die doppelschaligen Kellerwände sowie die Kellerdecke betoniert und mit einer Plastikplane abgedeckt. Innen wurden dann schon einige Wandfugen mit PE-Schnur gefüllt und mit grauem Silikon verschlossen. Unser Montagetrupp hat außerdem noch aufgeräumt, den Keller ausgefegt und die Stützen & Befestigungen/Winkel an den Wänden außen und innen entfernt. Die beiden waren sichtlich geschafft, als sie dann Abends endlich die Heimreise antreten konnten.

Die nächsten Wochen wird also praktisch täglich etwas auf der Baustelle passieren, alle Termine wurden von unserem Bauleiter mit allen Beteiligten genaustens durchgetaktet. So sind wir also auch bald mit der Perimeterdämmung dran, nachdem die Firma Tricosal die Abdichtung fertiggestellt hat. Hatte ja gehofft, dass die Bodenplatte etwas „feiner“ wird – jetzt ist also klar, dass wir das als Kellerboden nicht so lassen werden. In die Garage lassen wir wegen der Belastung wohl einen Verbundestrich bzw. Zementglattstrich von unserem Erdbauer einbauen lassen. Beim Rest bin ich mir noch nicht sicher… evtl. Trockenestrich, der wäre sehr schnell belastbar und wir würden uns nicht so viel Feuchtigkeit in den Keller holen. Wir werden sehen… Jetzt werden wir erstmal die Baustelle aufräumen, es liegen noch ziemlich viele Nägel, Bolzen und Holzteile rum. Da wollen wir natürlich nicht, dass irgendjemand reintritt.

Kellermontage – Tag 2

Heute wurden die Kragplatte für den Erker, die Hauseingangsüberdachung und die Betonteile samt Armierung für die Decke eingebaut. Außerdem haben wir alle Maße mit dem Laser aufgenommen und sind schwer beeindruckt von der Genauigkeit. Alle Wände sind absolut parallel und bei den Maßen sind wir bei einer Genauigkeit im niedrigen Millimeter-Bereich. Absolute Top-Leistung, was der Montage-Trupp da abgeliefert hat, vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Es ist jedenfalls ein super Gefühl, zum ersten Mal durch den eigenen Keller zu laufen, wir sind begeistert!

Kellermontage – Tag 1

Pünktlich um 7 Uhr morgens waren wir schon auf der Baustelle und haben dort den Montage-Trupp angetroffen, der schon alles vorbereitet hatte. Neben all dem Werkzeug waren schon die Wände auf der Bodenplatte vorgezeichnet, Abstandhalter verteilt, etc. so dass es dann gleich losgehen konnte, als der erste LKW mit den vorgefertigten Beton-Teilen angefahren kam. Zuerst wurde der Keller unserer DHH-Nachbarn aufgestellt, gegen Mittag kam dann unser Keller an die Reihe. Für beide Keller waren nur zwei Monteure vor Ort (der Dritte ist wegen Krankheit ausgefallen) und trotz Stau auf der Autobahn und daher Verzögerungen bei den LKWs standen am Ende vom ersten Montage-Tag planmäßíg alle Kellerwände:

Alles bereit für den Keller

Wow, die 25.000 Besucher sind geknackt – vielen Dank für’s Mitlesen und Mitfiebern 🙂

Bei der Bodenplatte ist mittlerweile die Schalung entfernt worden und der Keller kann kommen!


Inzwischen haben wir auch schon die nächsten Rechnungen bekommen (Vermesser & Erdbauer), die Seite mit den Baunebenkosten ist aktualisiert.

Morgen geht’s also in aller Frühe auf die Baustelle zur Kellermontage!