Schalung für Bodenplatte

Nachdem das Wetter am Wochenende so schlecht war und auch die Prognosen für heute viel Regen vorhergesagt hatten, habe ich nicht damit gerechnet, dass heute auf der Baustelle etwas passiert. Bin dann aber trotzdem vorbeigefahren und habe mich natürlich umso mehr gefreut, dass die Gräben für die Frostschürze, die Abwasserrohre und die Schalung für die Bodenplatte schon in Arbeit sind:

Bis Mittwoch sollen dann die Rohre und der MHE fertig sein, also gibt’s zu Ostern vielleicht schon eine Bodenplatte.

Außerdem wurde heute nochmal die Terminschiene von unserem Bauleiter bestätigt, d.h. Keller Mitte April, Haus Ende Mai.

Das passt dann auch hoffentlich zu den Terminen für die Netzanschlüssen, die wir letzte Woche beauftragt haben. Bei uns machen die Stadtwerke alle Anschlüsse zusammen (Strom, Wasser & Telekom), dann muss auch nur einmal aufgegraben werden.

Da wir die Perimeterdämmung in Eigenleistung machen wollen, schauen wir uns gerade nach geeigneten Dämmplatten (XPS) und Kleber um. Da wir den Lastfall „rückstauendes Sickerwasser“ haben, müssen wir die Platten (mit Stufenfalz) vollflächig verkleben und die Fugen auch mit dem Kleber verschließen.

Momentan sieht’s nach den BASF/Isover 3035 CS (80mm) aus. In der Anleitung der XPS Platten wird der Kleber PCI Pecimor DK empfohlen. Außerdem hatte ich schon einen Styroporschneider für’s Zuschneiden der Platten besorgt.

Im Moment tüfteln wir noch, wie wir die Platten am besten an der Nordseite anbringen werden, da wir hier einen „schiefen“ Erdverlauf haben werden:

Das Einfachste wird wohl eine gerade Kante sein, dann kann auch später die Sockeldämmung in der gleichen Stärke einfach anschließen. Aber das hängt natürlich noch vom endgültigen Verlauf der Geländeoberkannte ab. Mal schauen, was unser Bauleiter davon hält… Tipps sind natürlich immer willkommen 🙂

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3 Gedanken zu “Schalung für Bodenplatte

  1. Hallo Ihr Fleißigen,

    ich würde die Dämmung der Kellerwände einheitlich ausführen!
    Zwei Materialien haben immer unterschiedliche Ausdehnung oder
    es entstehen am Stoß aus anderen Gründen Risse.
    Styrodur ist zwar etwas preisintensiver als Styropor, dafür aber druckfester
    und wasserdicht.

    Im Bereich wo eventuell mal Fahrräder von ungezogenen Kindern oder anderen Menschen an die Hauswand knallen ist das kein Nachteil.
    In diesem „Gefahrenbereich“ ist es dann gut 2x Gewebe einzubringen.
    Das ist ein wirksamer mechanischer Schutz, der nicht ein Vermögen kostet.

    Viel Erfolg!

    Grüße aus Thüringen
    Detlef

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    • Hallo Detlef,

      sehr guter Hinweis mit dem Gewebe, vielen Dank!

      Wir wollen auf jeden Fall das gleiche Material für die Perimeter- als auch Sockeldämmung benutzen, auch die gleiche Stärke.
      Uns wurde empfohlen, die Platten für die Sockeldämmung aber nicht selbst anzubringen, sondern den Verputzer machen lassen – dann gibt’s später keine (weniger…) Probleme bei Reklamationen, sollte es Mängel beim Putz geben.

      Viele Grüße nach Thüringen,
      Matthias

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      • Hallo Ihr Fleißigen,

        ich bin auch der Meinung, dass man als Bauherr nicht alles selbst können muss!
        Wenn Ihr das Dämmen und anschließendes Putzen Fachfirmen überlasst, ist das
        sicherer als selbst zu experimentieren.
        Am Ende steht die Fachfirma in der Verantwortung, wenn wirklich etwas unsachgemäß verarbeitet wurde.

        Frohe Osterfeiertage und weiter viel Erfolg!

        Viele Grüße aus Thüringen
        Detlef

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