Baustellengespräch

Am Dienstag hatten wir das Baustellengespräch zusammen mit unseren DHH-Nachbarn. Innerhalb von knapp 3h wurden alle technischen Details sowie der Zeitplan für alle Arbeiten als auch die Keller- und Hausstellung abgestimmt. Die Zusammenfassung davon bekommen wir demnächst von Schwörer als Protokoll zugeschickt.

Ende nächster Woche soll jedenfalls schon der Aushub und die Vorbereitung für die Bodenplatte / Fundament fertig sein. Der Mehrsparten-Hausanschluss (MSH) wird unter der Bodenplatte verlaufen. Die Woche darauf wird dann die Bodenplatte gegossen und anschließend kommt der Keller drauf.

Da das Abdichten des Kellers (Tricosal / Folie) nur bei trockenem Wetter stattfinden kann, hängt der Termin für die Hausaufstellung natürlich davon ab – im Moment sprechen wir von Anfang Mai.

Direkt nach der Abdichtung dürfen wir dann zusammen mit unseren Nachbarn die Perimeterdämmung anbringen – nur im erdberührten Bereich, also nur an der Keller-Rückwand und einer halben Seitenwand (DHH & Hanglage). Danach kommt dann wieder der Erdbauer zum Verfüllen und Verdichten und dann kann auch schon das Haus kommen.

In der Zwischenzeit setzt auch unser Erdbauer die beiden Schächte für Abwasser und Regenwasser und wir lassen von ihm auch gleich noch die Terasse aufschütten, verdichten und eine Seite vom Hang mit L-Steinen begrenzen. Dabei werden auch gleich noch Kunststoffrohre senkrecht im Bereich des Terrassendecks in Hauswandnähe eingebaut, die mit Beton gefüllt werden. So haben wir dann schon Fundementpunkte, die später die Pfosten für die Terrassenüberdachung tragen werden.

Voraussichtlich wird es auch deutlich weniger Aushub werden, als von Schwörer initial ausgeschrieben (Standardwerte für einen Keller, wir haben aber dank Hang natürlich weniger Aushub). Und von dem schon reduzierten Aushub muss dann auch noch weniger abgefahren und entsorgt werden, da wir doch einige m³ Erde für die Geländemodellierung auf dem Grundstück lagern werden. Also wieder ein paar Tausender gespart 🙂

Außerdem werden wir für unsere Lüftungsanlage doch keine Lichtschächte verwenden (getrennte Wandöffnungen für Zu- & Abluft), sondern einfach auch mit L-Steinen den Bereich aussparen – der Geländeverlauf liegt an der Stelle nur auf der ca. halben Kellerhöhe, da würde ein Lichtschacht auch nicht gerade so toll aussehen (noch ein Tausender).

Nach der Hausaufstellung kommen dann die Anschlüsse an die öffentlichen Kanäle/Leitungen dran (Schmutzwasser, Regenwasser, Frischwasser, Strom, Telekom).

Immerhin gibt’s auch wieder Einsparungen beim städtischen Tiefbauer, da wir auf die Zisterne verzichtet haben und somit deutlich weniger Erde für die Regenwasser-Leitungen bewegt werden muss (und noch ein/zwei Tausender).

Nur Einsparungen wären natürlich langweilig, darum kommen hier noch die (ungeplanten) Mehrkosten:

  • Wegen Tricosal-Folie unter der Bodenplatte muss eine zusätzliche Kies-Schicht eingebaut und verdichtet werden (10cm), damit die Folie nicht beschädigt wird
  • Mehrkosten für die Spezial-Rohre von den Revisionsschächten zum Kanal wegen dem geplanten Baum (damit keine Wurzeln die Rohre beschädigen/durchdringen können)

Wir warten jetzt noch auf das Angebot vom Erdbauer für das Einbringen von 4cm Estrich in allen Kellerräumen. Damit können wir bestimmt einen guten Teil der Einsparungen wieder loswerden…

Etwas nervös sind wir allerdings beim Thema Baustrom/Bauwasser geworden. Wir hatten Ende letzten Jahres bei Schwörer angefragt, ob wir hier schonmal etwas anstoßen sollen (insbesondere nach den Erfahrungen in der Nachbarschaft und anderen Baublogs in Karlsruhe), da hieß es aber ganz entspannt, das wäre kein Problem.

Als das Thema beim Baustellengespräch dann zur Sprache kam, war unser Bauleiter etwas überrascht, dass wir da noch keine Formulare von Schwörer zugeschickt bekommen haben, und auch der Erd- und Tiefbauer haben die Augenbrauen hochgezogen… natürlich liegt die Stromleitung auf der anderen Seite der Straße, d.h. es muss von den Stadtwerken ein Graben quer über die Straße hergestellt und wieder verfüllt/aslphaltiert werden. Den Baustromkasten inkl. Anschluss durch einen Elektriker regelt der Erdbauer für uns (Bestandteil der Ausschreibung von Schwörer).

Für den Aushub und den Keller ist der Baustrom zum Glück noch nicht nötigt, spätestens aber für den Hausaufbau muss Strom verfügbar sein… und für den Styroporschneider (Perimeterdämmung).

Auch gut: der Kran kann auf der provisorischen Straße stehen, d.h. es muss kein spezieller Kranplatz auf unserem Grundstück erstellt werden (wieder ein paar Tausender…). Dafür brauchen wir aber natürlich eine Straßensperre und einen Bauzaun – Kosten, die wir zum Glück mit unseren DHH-Nachbarn teilen können, da alles parallel geschieht.

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