Bemusterung – Zweiter Teil

Zwei Wochen sind jetzt seit der Bemusterung vergangen und wir sind auch schon in der dritten Runde beim Bemusterungsprotokoll.

Wie versprochen haben wir die erste Version schon nach einer Woche von Schwörer erhalten: 60 Seiten mit allen Details der Bemusterung, Hinweise, und natürlich auch die Gutschriften/Aufpreisen zum Original-Vertrag. Entsprechend braucht man natürlich Zeit, alles Punkt für Punkt durchzugehen und zu prüfen. Natürlich gibt es hier und da etwas zu korrigieren, außerdem hatten wir auch mehr bemustert, um uns später noch entscheiden zu können. Wir haben großen Respekt vor unserem Ausstattungsberater, der unsere Änderungswünsche geduldig entgegen genommen und wirklich alle Punkte in der nächsten Version vollständig berücksichtigt hat! Was nicht zu 100% klar war, wurde per Anruf geklärt – besser kann es nicht laufen!

Nachdem inzwischen auch unsere DHH-Nachbarn ihren Bemusterungstermin hinter sich gebracht haben (auch SchwörerHaus), konnten wir uns auch recht schnell auf einheitliche Dachziegel und Fassadenfarbe/Putztechnik einigen – auch wenn das natürlich wieder einen (überschaubaren) Aufpreis bedeutet hat, z.B. für engobierte Dachziegel in Weinrot oder einen feineren Reibeputz (den wir wohl aber sowieso genommen hätten).

Das Fliesen-Thema hat uns nach der Bemusterung immer noch nicht logsglassen, also haben wir uns nochmal ausführlich im lokalen Fliesenstudio umgeschaut, haben neue Muster besorgt und daraufhin ein paar Änderungen in der Bemusterung vornehmen lassen: die Bodenfliesen in der Küche beschaffen und verlegen wir jetzt doch selbst, da der Aufpreis sonst zu hoch geworden wäre (teure Fliese in großem Format bedeutet auch einen höheren Verlegepreis). Im Bad sind wir auf andere Boden- und Wandfliesen umgeschwenkt, lassen aber alles von Schwörer ausführen (außer Waschtisch+Armatur und Zubehör).

Beim Thema Ofen gab’s jetzt auch eine letzte Änderung: die Zuluft holen wir jetzt doch nicht über die Kellerdecke/Kelleraußenwand, sondern über die Wohnzimmerwand. Das wird dann auch von Schwörer eingebaut und wir sind mit dem Aufstellen des Ofens flexibler, da wir kein Loch mehr in der Kellerdecke haben.

Nachdem das auch vom Schornsteinfeger abgesegnet wurde, haben wir den Ofen gleich bestellt und freuen uns, wieder einen Punkt abgehakt zu haben. Zudem gab’s einen überzeugenden Messe-Rabatt und zwei Freikarten für die Inventa – so gab’s den Ofen inklusive doppelwandigem Ofenrohr, Lieferung, Montage und Zubehör für einen Preis, den wir bisher nur für den Ofen selbst kalkuliert haben. So darf’s gerne weitergehen 🙂

Vielen Dank an den Outletstore Kaminöfen in Karlsruhe!

Von der Treppe haben wir mittlerweile auch die Detailpläne und 3D Ansichten bekommen, so dass wir sie millimetergenau in SketchUp nachbauen und in unser Hausmodell einsetzen konnten (Trittstufen in Wildeiche, Setzstufen lassen wir weg und machen sie bei der KG/EG Treppe später selbst).

Da wir später evtl. noch eine Schiebetür für die Treppe einbauen möchten, ist uns dann auch gleich noch aufgefallen, dass die Treppe zu weit in den Raum ragt und somit die Deckenöffnung korrigiert werden muss. Sobald das geändert ist, sind dann auch die Dehnungsfuge im Parkett und das Anschlussprofil zur Treppe auf gleicher Höhe.

Inzwischen ist das Bemusterungsprotokoll also so gut wie bereit für die Unterschrift. Und damit steht dann auch unser Gesamtpreis für Haus und Keller fest und wir können die Finanzierungsbestätigung für den Restpreis (Hauspreis minus Kellerpreis minus Anzahlung) an unsere Bank zur Unterschrift weiterreichen.

Der Aufpreis zum Werkvertrag, der in unserem Fall bei ziemlich genau 10% liegt, kam jetzt im Wesentlichen durch den Keller (weiße Wanne) und die Fenster zustande: mehr Fensterfläche insgesamt und die Rahmen in Holz statt Kunststoff. Zudem haben wir jetzt doch für alle Rollläden den Elektroantrieb inkl. Funksteuerung (einzeln und in Gruppen, von Somfy) aufgemustert.

Der größte Posten bei den Fenstern waren jedoch die innenliegenden Rollläden für die Fenster im DG. Da wir einen etwas ungünstige Kniestock-Höhe dank Bebauungsplan haben und trotzdem stehend aus den Fenstern schauen möchten, verzichten wir damit auf die Rollläden-Kästen und haben uns für einen im Fensterglas integrierten Rollladen entschieden (Vario Wave von Consafis). Hierbei gehen einem zwar etwa 5cm Fensterglas am oberen Rand verloren, aber verglichen mit einem normalen Rollladenkasten kann man das Fenster deutlich höher setzen:

Der Rest der Mehrkosten verteilt sich auf viele kleinere Posten, die aber in Summe natürlich schnell im höheren vierstelligen Bereich liegen. Das sind z.B. schönere Griffe an den Fenstern und Hauseingangstür, eine Regenwasserklappe in der Regenrinne, eine Verstärkung in der Decke für die Dunstabzugshaube, ein zusätzlicher Balken in der Außenwand für die nachträgliche Befestigung einer Markise, dezentere Auslässe für die Lüftungsanlage, optisch in das Steckdosen/Schalterprogramm integrierte Thermostate, ein moderneres Bedienteil für die Lüftung mit LCD Display, Wasserfilter und Druckminderer, usw.

Letzten Endes haben wir jetzt aber etwas mehr als unsere Wunsch-Ausstattung bemustert. Das war mit unserem vorher gesetzten Limit aber nur möglich, indem wir mehr in Eigenleistung machen werden. In den letzten Tagen haben wir also viele Stunden über unseren Excel-Tabellen für die Zeit- und Materialplanung gesessen. Nur so kann man die Kosten in etwa im Blick behalten und abschätzen, wie viel Zeit man für den Innenausbau so rechnen muss.

Zusammenfassend beschreibt dieses Foto unseren Gemütszustand nach der Bemusterung jedenfalls am besten (im Musterhaus in Hohenstein, inkl. Zitat):

Diese Woche haben wir außerdem die Terminplanung bei Schwörer kontaktiert: am Plan hat sich bisher nichts geändert, d.h. Schwörer rechnet damit, dass das Baustellengespräch gegen Ende Februar stattfindet, der Keller soll gegen Ende März und das Haus dann Ende April / Anfang Mai kommen. Und wir können es kaum noch erwarten, die Vorfreude auf den Baubeginn ist riesig!

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